Startseite > Festgeld > News > Männer mit mehr Risiko und mehr Erfolg bei der Geldanlage
Startseite > Depotkonten > News > Männer mit mehr Risiko und mehr Erfolg bei der Geldanlage
08.04.2011

Männer mit mehr Risiko und mehr Erfolg bei der Geldanlage

Die DAB bank hat zum vierten Mal das Anlegerverhalten von Frauen und Männern umfassend untersucht. Für die Frauen-Männer-Studie 2009/2010 hat die Münchner Direktbank rund 450.000 Privatanlegerdepots ausgewertet. Nachdem in den vorherigen Jahren jeweils die Frauen das bessere Händchen bei der Geldanlage hatten, waren in den Jahren 2009 und 2010 erstmals die Männer erfolgreicher. Diese bewiesen in den beiden guten Börsenjahren mehr Mut zum Risiko und investierten stärker in Aktien und Optionsscheine. Die Frauen handelten dagegen sicherheitsorientierter und setzten mehr auf Anleihen und breit gestreute Investmentfonds.

Performance: Männer erstmals vorne

Im Jahr 2009 war es ein Kopf an Kopf-Rennen: Männer erzielten eine Rendite von 27,0 %, die Frauen mussten sich mit einer sehr guten Performance von 26,2 % nur knapp geschlagen geben. Beide lagen damit deutlich besser als beispielsweise der Deutsche Aktienindex DAX, der im Jahr 2009 um 24 % zulegen konnte.

Eindeutiger war das Ergebnis 2010: Die Frauen konnten mit 14,2 % Rendite zwar immer noch einen stattlichen Gewinn einfahren, gegen die Männer reichte es jedoch nicht: die lagen mit einem Gewinn von 17,2 % deutlich vorne. Mit diesem Ergebnis konnten die Männer auch 2010 den DAX leicht schlagen (16 %). "Mit einer höheren Performance in ihren Depots drehten die Männer 2009 und 2010 das Blatt und waren erstmals seit Auflage unserer Studie erfolgreicher in der Geldanlage als die Frauen", betont Markus Gunter, Vorstand der DAB bank.

Männer mit mehr Mut zum Risiko

Um die strategische Ausrichtung der Geschlechter bei der Geldanlage zu beleuchten, hat die DAB bank die genaue Zusammensetzung der Depots untersucht. Das Ergebnis: Männer haben in ihren Depots mehr Aktien und Optionsscheine, die zwar mit höheren Risiken verbunden sind als Investmentfonds oder Anleihen, jedoch auch größere Chancen eröffnen. Zudem waren die Männer in den vergangenen Jahren stärker in die Märkte investiert. Der "Cash-Anteil" - das Geld, das Anleger als Barposition im Depot parken - war bei den Männern stets geringer als bei den Frauen. Mit dieser risikoreicheren Strategie erzielten die Männer in den guten Börsenjahren 2009 und 2010 eine jeweils höhere Rendite als die Frauen. In den schwierigen Börsenjahren 2007 und 2008 waren die Frauen mit ihrer sicherheitsorientierten Strategie besser gefahren.

Der Tipp für die Partnerschaft: Männer und Frauen sind auch bei der Geldanlage füreinander geschaffen - Männer sollten das Gesparte in guten Zeiten, Frauen in schlechten Zeiten betreuen. Börsenzeiten natürlich.

Transaktionen: Männer handeln öfter

Der Mut zum Risiko war aber sicher nicht allein entscheidend, Männer müssen auch eine gute Auswahl bei den einzelnen Investments getroffen haben. Im Jahr 2010 waren die Männer an der Börse aktiver und führten im Schnitt in ihrem Portfolio fast doppelt so viele Transaktionen durch wie die Frauen. "Zum erfolgreichen Abschneiden der Männer trug wohl auch bei, dass sie sich mit den steigenden Märkten bewegt und ihr Depot öfter neu ausgerichtet haben , so Markus Gunter.

Pressemitteilung der DAB bank

festgeld-Index (Berechnung)

Plugin-Fehler. Bitte installieren Sie den Flash Player.

ETF oder Aktien? So unterscheiden sich diese Formen der Geldanlage

Uhren, Autos oder Wein: So sinnvoll sind außergewöhnliche Geldanlagen

Produkttests

Geld sparen mit Gebrauchtwaren: medimops.de im Test
-Anzeige- Früher ging man auf den Flohmarkt oder durchsuchte die Kleinanzeigen der regionalen Tageszeitungen, wenn man Gebrauchtes kaufen wollte. Heute ist das deutlich leichter, denn im Internet verkaufen nicht nur Privatpersonen ihre alten Schätze über eBay und Co: Viele Händler haben sich auf den Wiederverkauf gut erhaltener Produkte spezialisiert. Doch wie gut ist die Qualität der angebotenen Artikel? Und lässt sich mit dem Kauf von Gebrauchtwaren wirklich Geld sparen? mehr...

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...