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03.11.2009

KfW: Schere zwischen Wohnungsbedarf und Neubautätigkeit öffnet sich weiter

Der Wohnungsneubau in Deutschland hat im vergangenen Jahr 2008 mit rund 156.000 neu errichteten Wohnungen einen historischen Tiefstand erreicht. Im europäischen Vergleich werden damit in Deutschland, bezogen auf die Einwohnerzahl, die wenigsten Wohnungen gebaut. Eine ähnlich negative Entwicklung zeichnet sich im Jahr 2009 für die Wohnungsbauinvestitionen insgesamt ab. Im zweiten Quartal 2009 sanken die realen Wohnungsbauinvestitionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %.

Der von der KfW Bankengruppe regelmäßig exklusiv für die Wirtschaftswoche berechnete KfW-Indikator Eigenheimbau deutet auf eine Erholung auf niedrigem Niveau hin. So ist der Index im September 2009 auf 34,3 Punkte gestiegen, dies sind 4,3 Prozentpunkte mehr als im September des vorigen Jahres. Da die allgemeinen konjunkturellen Risiken immer noch als hoch einzuschätzen sind, ist für das gesamte Jahr 2009 dennoch nicht mit einer durchgreifenden Besserung beim Wohnungsneubau zu rechnen. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich die Schere zwischen dem auch zukünftig weiter steigenden Wohnungsbedarf und der Neubautätigkeit weiter vergrößern wird. (Pressemitteilung KfW)

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