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30.06.2009

Jugendreisen - Sicher im Urlaub ohne Eltern

Reisegepäckversicherung und Reiserücktrittsversicherung

Reisegepäckversicherung - wirklich notwendig?

Wer schon mal mit dem Flugzeug verreist ist, kennt diese Situation vielleicht: An der Gepäckausgabe haben alle anderen Passagiere ihre Koffer und Taschen bereits mitgenommen. Nur auf das eigene Gepäckstück wartet man vergebens. Laut Verband der europäischen Fluglinien AEA (Association of European Airlines) vermissten letzten Sommer 14 von 1.000 Passagieren ihr Gepäck nach dem Flug. 85 Prozent der verloren gegangenen Taschen und Koffer tauchten innerhalb von 48 Stunden jedoch wieder auf.

Eine Reisegepäckversicherung kann bei vielen Reiseveranstaltern gleich mit gebucht werden. Erstattet wird der Wert des Gepäckstücks bei Diebstahl, Raub, Einbruchdiebstahl sowie vorsätzliche Sachbeschädigungen durch Dritte. Doch eine Reisegepäckversicherung lohnt sich nicht immer.

Oft sind die Bedingungen sehr streng. Handelt der Versicherungsnehmer "grob fahrlässig" zahlt die Versicherung nicht. Das bedeutet, dass man versicherte Gegenstände ständig im Auge behalten muss. Außerdem werden nur Diebstähle aus verschlossenen Räumen erstattet. Für einen Zelturlaub ist diese Versicherung daher ungeeignet.

Wer sein Gepäck auf einer Flugreise verliert, bleibt aber auch ohne Versicherung nicht auf dem Schaden sitzen. Fluglinien müssen eine Entschädigung bezahlen. Da Gepäckstücke meistens beim Umladen von einem Flugzeug in ein anderes abhanden kommen, sollte man darauf achten, dass der 3-Letter-Code des Zielflughafens deutlich sichtbar am Gepäck angebracht ist. Zusätzlich sollte am Gepäck eine Adresskarte befestigt sein mit Wohnort des Reisenden und Reiseziel. Wichtige Dokumente wie Reisepass, Reiseschecks und Bargeld sollten grundsätzlich im Handgepäck mitgeführt werden.

Mehr Informationen zum Thema Reisegepäckversicherung können Sie hier nachlesen.

Reiserücktrittsversicherung und Reiseabbruchversicherung

Besonders ärgerlich ist es, wenn die Reise gebucht ist, der Reisende sie aber aus wichtigen persönlichen Gründen nicht antreten kann. Bei Stornierung der Reise wird eine Gebühr fällig, die umso höher ausfällt je näher der Reisetermin zum Zeitpunkt der Stornierung ist. Wer kurz vor Reiseantritt erkrankt und deshalb nicht verreisen kann, zahlt fast den gesamten Reisepreis.

Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Stornokosten, wenn wichtige Gründe für den Rücktritt vorliegen. Das können sein: eine plötzlich auftretende schwere Krankheit, ein Unfall, eine unerwartete Impfunverträglichkeit, der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses. Einige Versicherungen zahlen auch, wenn der Reisende unerwartet zum Grundwehrdienst oder zum Zivildienst einberufen wird oder wenn eine nicht bestandene Prüfung an der Schule wiederholt werden muss. Da sich die Leistungen der verschiedenen Anbieter unterscheiden, sollten in jedem Fall die Versicherungsbedingungen und der Leistungsumfang überprüft werden. Die Versicherung sollte den persönlichen Bedürfnissen des Reisenden entsprechen und so umfassend wie möglich sein.

Um auch im Fall eines Reiseabbruchs Geld zurück zu bekommen ist eine zusätzliche Reiseabbruchversicherung empfehlenswert. Bei einigen Reiserücktrittsversicherungen ist diese inklusive.

Schadensfall rechtzeitig melden

Tritt ein Schadensfall ein, sollte dies unverzüglich der Versicherung gemeldet werden. Wird der Schaden erst nach dem Urlaub gemeldet, ist es oft zu spät. Gute Versicherungen bieten einen Notruf-Service an, den man rund um die Uhr telefonisch erreichen kann.

Versicherungspakete - rundum Schutz nach Maß

Für einen umfassenden Schutz empfiehlt sich ein Versicherungspaket. Die meisten Versicherungen bieten zudem individuelle Versicherungspakete, die je nach Bedarf zusammengestellt werden können.

Einen Vergleich günstiger Reiseversicherungen finden Sie hier.

Tipp: Mit dem forium-Notfallpass haben Sie im Fall der Fälle alle Telefonnummern wichtiger Ansprechpartner zur Hand. Der Notfallpass enthält die internationalen Sperr-Rufnummern für Kreditkarten, ec-Karten und Reiseschecks, ebenso wie die Nummern der wichtigsten deutschen Mobilfunkanbieter. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, die Notrufnummern Ihrer Reiseversicherungen einzutragen, um einen Schadensfall sofort melden zu können.

Haben Sie Fragen zum Thema Reiseversicherungen? Dann schreiben Sie unserem Forum.

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