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06.07.2018

Handykauf auf Raten: Das ist wissenswert

Handykauf auf Raten: Das ist wissenswertDie Zahl der Interessenten für die neuesten Smartphones ist hoch. Wundern muss das nicht, denn die Ansprüche an das Können der Handys steigen ständig. Die Hersteller berücksichtigen die Ansprüche ihrer potenziellen Kunden und statten die Smartphones mit immer besserer Technik aus. Die Konsequenz ist, dass die Spitzenmodelle immer teurer werden.

Zu den kostspieligsten Smartphones der Welt gehört derzeit das goldfarbene Modell Huawai P10 Plus mit einem 5.5 Zoll großen Display.

 

Für das 2017 erschienene Smartphone werden ohne SIM-Karten-Vertrag aktuell stolze 1.900 Euro verlangt. Auf einen Preis von knapp 1.800 Euro bringen es beispielsweise die Modelle Tonino Lamborghini ALPHA-ONE und Tripleton Enigma E2. Knapp 1.600 Euro müssen Interessenten für das als Slider ausgelegte Smartphone Blackview BV7000 auf den Tisch blättern. Auch Apple verlangt für die iPhones der neuesten Generation mit rund 1.500 Euro stolze Preise. Beim Konkurrenten Samsung sieht es nicht viel anders aus, denn dort schlagen für die neuesten Flaggschiffe knapp 1.300 Euro zu Buche.

 

Welche Möglichkeiten gibt es beim Handykauf auf Raten?

Ein möglicher Anlaufpunkt wäre die Website handyratenkauf.com. Die dortigen Anbieter wickeln die Ratenkäufe über Klarna ab. Dabei handelt es sich um die in Schweden beheimatete Klarna Aktiengesellschaft. Das 2005 gegründete Unternehmen hat sich auf die Tätigkeit als Payment-Service-Provider spezialisiert und kooperiert weltweit inzwischen mit weit mehr als 65.000 Händlern. Deutsche Händler werden durch Niederlassungen in Berlin und Köln betreut. In der Bundesrepublik Deutschland ist Klarna seit dem Jahr 2010 aktiv. Zum Portfolio der Schweden gehört seit dem Jahr 2017 auch der Dienst BillPay, der zum Zeitpunkt der Übernahme rund 12 Millionen Kunden aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland hatte. Die Klarna-Gründer bringen reichlich Erfahrung bei der Entwicklung sicherer Bezahldienste für Online-Einkäufe mit, denn einige von ihnen waren zuvor bei PayPal tätig (Quelle: wikipedia.org).

 

Was ist beim Kauf über den Mobilfunkprovider zu beachten?

Bei der Klarna-Variante haben die Kunden selbst die Wahl, mit welcher SIM-Card sie ihr erworbenes Smartphone betreiben möchten. Das heißt, sie sind auch bei der Auswahl ihres Mobilfunkproviders nicht eingeschränkt und können jederzeit in einen anderen Tarif wechseln. Wer sein neues Smartphone über den Provider vorfinanzieren lässt, wird für einen Zeitraum von üblicherweise zwei Jahren an diesen gebunden. Auch ein Wechsel des Handytarifs ist in dieser Zeit in der Regel nicht möglich. Der Grund dafür ist, dass die Raten für die Bezahlung des Smartphones bei der Höhe der monatlichen Gebühren einkalkuliert werden.

Wer trotzdem den Provider wechseln möchte, zahlt für die verbleibende Zeit der vertraglichen Bindung doppelt. Die früher durchgängig übliche Praxis des SIM-Locks wurde mittlerweile bis auf einige Ausnahmen abgeschafft. In der Vergangenheit wurden die monatlichen Kosten so kalkuliert, dass ein Teil der über einzelne Nutzungsentgelte für Telefonate, SMS und Datenvolumen erzielbaren Gewinne dort verrechnet wurden. Heute leben wir im Zeitalter der Flatrates, was eine solche Vorgehensweise unmöglich gemacht hat. Ein Vergleich der Preise der Tarife mit und ohne Smartphone zeigt, dass der Kunde beim Ratenkauf über den Provider am Ende genauso viel bezahlt, als wenn er das neue Smartphone über einen Bezahldienst oder eine Bank finanzieren lässt. Ausnahmen stellen Provider dar, welche die Preisvorteile an die Kunden durchreichen, die sie durch den Massenkauf direkt bei den Herstellern erzielen.

 

Welches Fazit ist daraus für den Handykauf auf Raten zu ziehen?

Die Finanzierung über Bezahldienste und Banken ist die bessere Wahl, weil sie den Kunden eine größere Flexibilität bei der Wahl der Tarife und Provider ermöglicht. Hier fallen bei einem Providerwechsel im Gegensatz zur Finanzierung über den Mobilfunkprovider vor Ablauf der Frist der Tarif- und Providerbindung keine Zusatzkosten an. Das macht sogar die kleinen Aufschläge lukrativ, die bei der Finanzierung über Dritte üblicherweise anfallen. Sie sind in der Regel nicht höher als eine Monatsgebühr, die bei einem Tarif mit Handy von den Mobilfunkprovidern verlangt wird.

 

© pixabay/AlexBor Lizenz: CC0-Lizenz

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