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29.05.2009

Goldpreis auf künstlich niedrigem Niveau

Die Erholung der Wirtschaftstätigkeit in den Schwellenländern, allen voran China, und die anhaltende Dollarschwäche waren auch im Mai die treibenden Kräfte für Rohstoffe.

"Das Vertrauen in den Dollar schwindet mit jeder weiteren Flutung der Geldmärkte, im Gegenzug gewinnen Assets wie Edelmetalle als Anlagealternative", sagt Werner J. Ullmann, Rohstoffexperte von ERA Resources.

Trotz der für Gold saisonbedingt schwachen Monate Mai und Juni hält sich der Preis je Unze stabil bei rund 950 USD. Aktien der Goldproduzenten stiegen im Mai um circa 24 Prozent. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen, wie Dollarschwäche und Inflationierung, bleibt der langfristige Aufwärtstrend für Gold intakt - kurzfristig wird eine Fortsetzung der moderaten Seitwärtsbewegung erwartet. Die Möglichkeit zum Einstieg ist nach wie vor günstig, besonders vor dem Hintergrund des künstlich niedrigen Niveaus. "Der Goldpreis wird von den Goldhandelsbanken aktiv niedrig gehalten, um einer extremen Verunsicherung der Märkte entgegen zu wirken. Unter freiem Lauf der Märkte hätte Gold die 1000-er-Marke schon längst überschreiten können", so Ullmann.

Silber hat im Kontext der gestiegenen Industrienachfrage im Mai um circa 20 Prozent zugelegt und seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Seit Jahresbeginn zeigt der Silberpreis mit einem Plus von 30 Prozent eine deutlich stärkere Erholung als Gold mit circa 8 Prozent. Im weiteren Verlauf bleibt die Gold/Silber-Ratio von derzeit 64 rückläufig und spricht weiterhin mehr für Silber als für Gold. Die jüngste wirtschaftliche Belebung der Schwellenländer beflügelte auch "weiche" Rohstoffe. Zwar sind Nahrungsmittelproduzenten im Sog der Finanzkrise ebenfalls stärker als erwartet unter Druck geraten - die langfristigen Preistreiber bleiben dennoch präsent: wachsende Weltbevölkerung, Konsumwandel der BRIC-Staaten und sinkende Anbauflächen infolge von Urbanisierung und Ethanol-Produktion. "Besonders aussichtsreich erscheinen derzeit Fischzuchtbetriebe und Düngemittelhersteller. Gerade bei Potash-Produzenten (Kali und Salze), war die Investitionstätigkeit im vergangenen Jahr stark rückläufig, eine erneute Angebotsausweitung ist aber mit langen Anlaufzeiten und -kosten verbunden", erklärt Ullmann.

Seit seinem Tiefpunkt im Februar weist der Ölpreis einen guten mittelfristigen Trend auf. Mit Überschreitung der Widerstandszone von 60 USD je Barrel (WTI) erhält er auch technische Unterstützung, trotz kurzzeitigem Test der Barriere. "Den Peak der Ölproduktion haben wir schon hinter uns. In den vergangenen Jahrzehnten wurden keine neuen signifikanten Öl-Lagerstätten gefunden", so Ullmann. Uran-, Gas- und Kohleminengesellschaften profitierten im Mai ebenfalls von insgesamt relativ festen Energietiteln, versprechen aber auch mittelfristig noch Aufholpotenzial.

Pressemitteilung der ERA Resources

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