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25.02.2008

Geld und Versicherungen auf Reisen

Versicherungen für die Reise

Damit der Urlaub nicht zum Albtraum wird, gilt es für etwaige Notfälle gut abgesichert zu sein. Dies gilt besonders für die Absicherung im Krankheitsfall.

Bei Reisen ins europäische Ausland ersetzt die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card, kurz: EHIC) den früher im Ausland üblichen Auslandskrankenschein. Sie soll den Versicherten eine unbürokratische medizinische Behandlung ermöglichen. Die EHIC befindet sich auf der Rückseite der Versichertenkarte und enthält alle relevanten Daten des Versicherten.

Gesetzlich Versicherte können mit der EHIC in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz im medizinischen Notfall ambulant oder stationär behandelt werden. In anderen europäischen Ländern gilt auch weiterhin der Auslandskrankenschein.

Hierbei können Patienten medizinische Leistungen im Ausland zu denselben Bedingungen in Anspruch nehmen, wie sie für die Versicherten des Gastlandes gelten. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse des Patienten.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur Arztrechnungen innerhalb Europas. Und auch nur dann, wenn ein Sozialversicherungsabkommen mit dem betreffenden Land besteht. Weltreisende ohne Auslandskrankenversicherung bleiben im Ernstfall also auf ihren Kosten sitzen. Und die können leicht mehrere Tausend Euro betragen. Reine Reisekrankenversicherungen (RKV) sind normalerweise so günstig, dass sie sich in jedem Fall lohnen.

Eine RKV bei der HUK24 beispielsweise kostet für Einzelpersonen unter 70 Jahren sechs Euro im Jahr und für die ganze Familie 14,50 Euro. Bei der Allianz gibt es den Einzel-Versicherungsschutz für acht Euro im Jahr. Auch viele andere Versicherer bieten ähnlich günstige Tarife.

RKVs, die über das ganze Jahr abgeschlossen werden, leisten in der Regel bei mehreren Reisen bis zu einer Reisedauer von jeweils 42 Tagen. Wer noch länger verreisen möchte, müsste sich für den Zeitraum zusätzlich versichern.

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