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07.01.2008

Ein Minikraftwerk im Eigenheim

Angesichts der drastisch gestiegenen Energiekosten müssen sich Bauherren und Modernisierer zwangsläufig Gedanken übers Energiesparen machen.

Wie wäre es da mit einem Minikraftwerk im Eigenheim, das die Erzeugung von Strom und Heizwärme optimal kombiniert?

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ist technisch nichts Neues. Die Versorgung mit Fernwärme aus Blockheizkraftwerken (BHKW) etwa beruht seit langem darauf.

In den letzten Jahren aber hat sich diese Technik enorm weiterentwickelt: Kleinere Anlagen für private Wohnhäuser, so genannte Mini-BHKWs, erreichen die Schwelle zur Wirtschaftlichkeit.

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall gibt einen Überblick über den Status quo der "Strom erzeugenden Heizungen".

Wie seine "großen Brüder" arbeitet auch ein Mini-BHKW mit einem Verbrennungsmotor, der mit Erdgas, Öl oder neuerdings auch auf pflanzlicher Basis betrieben wird und seinerseits einen Generator antreibt.

Die dabei am Motor, am Generator und am Abgas-Wärmetauscher entstehende Wärme wird zur Heizung und Warmwasserversorgung des Gebäudes genutzt.

Während bei herkömmlichen Gas- oder Kohlekraftwerken mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie als Abwärme ungenutzt verloren geht, sind es bei der Kraft-Wärme-Kopplung nur zehn Prozent.

Mini-BHKWs erreichen also einen Wirkungsgrad von 90 Prozent.

Seit rund zehn Jahren gibt es die kleinen und kompakten, geräusch- und vibrationsarm arbeitenden Geräte, die anschlussfertig geliefert und in jedem Einfamilienhaus problemlos installiert werden können.

Bei einem Neupreis von rund 25.000 Euro (inkl. Speicher und Zubehör) rechnet sich ein Mini-BHKW bislang nur in Gebäuden mit relativ hohem Wärmebedarf:

Mindestens 3.000 Betriebsstunden im Jahr sollten es schon sein. Eine so hohe Auslastung und damit einen wirtschaftlichen Betrieb erreicht man in einem komfortabel (z.B. mit beheiztem Pool) ausgestatteten Eigenheim oder einem Doppelhaus eher als in einem einfachen Häuschen mit normalem Energiebedarf.

Langfristig gesehen aber spricht schon heute vieles für das Mini-Kraftwerk in den eigenen vier Wänden, denn der selbst erzeugte Strom ist wesentlich billiger als aus dem Netz gekaufter.

Überschüssiger Strom wiederum kann ins öffentliche Netz eingespeist werden, wofür man vom Versorger eine gesetzliche Mindestvergütung von 5,11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) erhält.

An der Optimierung der Wirtschaftlichkeit von Mini-BHKWs wird unterdessen weiter gearbeitet. Insbesondere alternative Antriebstechniken wie Stirlingmotoren oder dampfbetriebene Kleinstgeneratoren lassen erwarten, dass das eigene Kraftwerk im Keller in absehbarer Zeit nicht mehr die seltene Ausnahme in deutschen Eigenheimen ist.

Davon profitiert nicht nur mittelbar die Haushaltskasse der Hausbesitzer, sondern auch unmittelbar die Umwelt:

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß eines Einfamilienhauses von etwa zehn Tonnen pro Jahr lässt sich mit einem Mini-BHKW um rund 40 Prozent reduzieren.

Pressemitteilung der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG

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