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20.01.2016

Die erfolgreichsten Fußball-Aktiengesellschaften

Die Frage nach dem Lieblings-Fußball-Verein ist zwar legitim, doch eigentlich auch inhaltlich falsch, denn bei den allermeisten Fußball-Vereinen handelt es sich nicht etwa um einen eingetragenen Verein (e.V.), sondern um eine Kapitalgesellschaft. Zumindest wurde diese Praxis zur Jahrtausendwende eingeführt, um profitable Profi-Mannschaften aus dem eigentlich Vereinsgeschehen auszugliedern. Mit Blick auf die genauen Namen der ehemaligen Fußballvereine zeigt sich: GmbHs, KGaAs und AGs ergänzen die Namen und zeugen so davon, dass hier ganz unterschiedliche Geldanlageoptionen auch für Fans möglich sind. Grund genug dieses Thema einmal gründlich zu beleuchten.

 

FußballschuheRückblick: Zur Jahrtausendwende wurden Fußball-Firmen gegründet

Was im Jahr 1999 beschlossen wurde, trat bereits am 31. Oktober 2000 in Kraft. Aus dem BVB-Fußballverein wurde die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Unter 11freunde.de heißt es dazu:

"Der 31. Oktober 2000 war ein bedeutender Tag in der Geschichte des deutschen Fußballs. Der Handel für Deutschlands erste Fußball-Aktie wurde eröffnet: Die Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA betrat das Frankfurter Handels-Parkett. Der Verein BVB spielte da schon längst nicht mehr in der Bundesliga."

Warum? Weil einige Bereiche (unter anderem die Profi-Mannschaft) schlicht zu profitabel für einen klassischen, ehrenamtlich agierenden Verein geworden sind. Und wer die Auszeichnung als "gemeinnütziger Verein" verliert, würde auch riskieren, steuerliche Vorteile zu verlieren. Darüber hinaus verringert sich das Risiko für den gesamten Verein pleite zu werden, wenn der Profi-Sektor ausgegliedert wird.

Der BVB läutete damit eine Trendwende in der Fußball-Geschichte ein, denn bereits im Jahr 2002 wurde die Bayern München AG gegründet. Die Idee zur Gründung einer FC Bayern AG kursierte bereits im Jahr 1996, doch erst im Jahr 1998 gab der DFB das offizielle Go, auch Kapitalgesellschaften zuzulassen. Und damit präsentierten sich fortan zwei ganz unterschiedliche Gesellschaftsformen auf der Fußball-Bühne, wie die folgende Tabelle zeigt.

Fußball-Aktiengesellschaften_Tab1

 

Wer investiert in Fußballaktien?

Selten waren sich die Medien so einig wie mit dieser Annahme: Wer in Fußball-Aktien investiert, muss das Zocker-Gen tragen und bereit sein, ein Risiko einzugehen, denn gerade bei Sportaktien im Allgemeinen ist die Entwicklung der Aktie immer auch abhängig vom sportlichen Erfolg des Vereins ? und dieser ist ja bekanntermaßen sehr variabel. Das Handelsblatt GmbH hat hier einige Klubs zusammengestellt, die aktuell an der Börse sind. Die folgende Tabelle zeigt einen Auszug daraus:

Fußball-Aktiengesellschaften_Tab2

 

Fußball als Anlageform?

Wie bereits erwähnt, sind Fußball-Wetten besonders risikoreich, denn letztlich hängt von der punktuellen Leistung des Teams auch Gewinn oder Niederlage des Sportwetters ab. Hohe Summen in Sportwetten zu investieren, um Kapital zu generieren, ist wenig empfehlenswert. Kalkulierbare Summen einzusetzen, um neben klassischen Anlagenformen auch in eine variable Anlageform zu investieren, ist indes durchaus denkbar. Der Spieler-Faktor bleibt indes ? ähnlich wie beim virtuellen Besuch eines Online-Casinos ? erhalten. Wer indes weniger auf den punktuellen Erfolg abzielt, kann die Möglichkeit in Betracht ziehen, Fußballaktien zu kaufen. Wie Fußball-Fans vom Boom der Fußball-Bundesliga profitieren könnten, zeigt dieser Beitrag.

 

Blickpunkt DFB-Pokal: Der Wettbewerb der Sensationen

Der DFB-Pokal ist nach der Bundesliga einer der beliebtesten Fußball-Wettbewerbe, denn es gilt: Überraschungen sind üblich und das macht die Partien so spannend. Die No-Name-Vereine haben die Möglichkeit, auf der großen Fußball-Bühne mitzuspielen und dabei ihre Vereins- (oder Firmen-) Kassen aufzufüllen und für die großen Fußball-Riesen ist der DFB-Pokal die Möglichkeit, sich einen Platz auf der internationalen Bühne zu sichern, denn allein mit sechs Siegen auf dem Konto steht die Tür zur Europa League offen. Ebenso beliebt ist der DFB-Pokal auch für Sportwetter, denn bereits in den ersten Runden winken ansprechende Gewinne, insbesondere für diejenigen, die ein Gespür für DGB-Überraschungen haben.

Hobby- und Profi-Wetter müssen sich gerade beim DFB-Pokal durch ein besonders Gefühl hervortun, "andererseits hat der deutsche Cup-Wettbewerb nicht zu Unrecht den Ruf erworben, immer für eine ganz besondere Überraschung gut zu sein", heißt es auf diesem Portal, das zu Recht die Frage stellt: Kommen alle Favoriten durch?

TastaturWarum das Gefühl so wichtig ist? Weil beim ältesten deutschen Fußball-Wettbewerb (der DFB-Pokal wurde bereits 1935 erstmals ausgespielt), grundsätzlich jede deutsche Fußballmannschaft siegen kann. Zunächst müssen sich die Mannschaften in Kreis-, Bezirks- und Landesspielen beweisen. Die Mannschaften der Bundesliga 1 und 2 stehen in jedem Fall als Spielpartner auf dem Feld. Die vier besten Drittligisten der vorangegangenen Saison sind auch mit am Start. 24 Teams aus Landesverbänden machen die 64 Mannschaften des DFB-Pokals komplett. Alle Spiele (bis hin zum Halbfinale) werden im K.O.-System ausgespielt, was bedeutet: Steht nach 90 Minuten kein Sieger fest, folgt eine Nachspielzeit oder das Elfmeterschießen.

 

Das Einmaleins der Fußball-Wetten

Je nach Wettanbieter können sich Wett-Freunde beim DFB-Pokal über ganz verschiedene Wett-Varianten freuen. Da die Partie zu einem finalen Sieg ausgespielt werden muss, kann darauf gewettet werden, ob während der regulären Spielzeit ein Sieger feststeht oder ob es zur Verlängerung oder zum Elfmeterschießen kommen muss. Auch eine Wette auf bestimmte Elfmeterschützen ist denkbar. Auch Wetten auf einzelne Spieltage sind bei DFB-Wetten möglich.

Die einfachste Wett-Variante ist immer noch die 2-Wege-Wette, bei der der Sportwetter voraussagt, mit welcher Tendenz das Spiel ausgeht: mit Sieg oder Niederlage eben. Die Chance ist also 50:50. Auch Über- und Unterwetten sind denkbar, bei dem der Spieler auf die Vorgabe des jeweiligen Buchmachers reagiert und entweder tippt, dass mehr als die ausgewiesenen Tore fallen oder eben weniger.

Abbildung 1: pixabay.com © damonnofar CC0 Public Domain

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