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27.07.2020

Die besten Online Bezahldienste und E-Wallets 2020

Die besten Online Bezahldienste und E-Wallets 2020Neue Regeln sollen das sichere Bezahlen im Internet jetzt noch gefahrloser machen. Und der Bedarf besteht. Eine zunehmend bargeldlose Welt rückt näher. Online Banking und das Bezahlen mit der Kreditkarte gehören längst zum Alltag. Auch die Zahl der Nutzer der verschiedeneren bargeldlosen Bezahldienste, sogenannter Cyberwallets steigt. Welche davon zählen heute zu den beliebtesten? Und welchen Einfluss haben die neuen Bedingungen zum Zahlungsverkehr auf die Nutzung?

 

Bargeldlos bezahlen

Das Internet definiert den Alltag von Personen aller Altersstufen überall auf der Welt. Egal ob im Bereich der Bildung und Information oder in der Unterhaltungsbranche: Das World Wide Web steht im Leben vieler Menschen an erster Stelle. Ganz gleich, ob man Freunde und Familie über Social Media kontaktiert oder den internationalen Marktplatz Internet zum Shoppen nutzt, man ist stets online.

Die ständig besser werdende Netzabdeckung bietet auch mobil spannende Optionen bei Livegames, Sportstreams und auch beim Wetten. Eine Übersicht der besten Wettanbieter oder kostenpflichtigen Streaming-Dienste macht deutlich, dass all diese modernen Nutzungsmöglichkeiten auch den Bedarf an komfortablen und sicheren, digitalen Zahlungswegen steigen lassen.

Denn bei fast allen kostenpflichtigen Aktivitäten online und bei Interneteinkäufen sind E-wallets, wie zum Beispiel PayPal als Bezahloption vertreten. Als Pionier unter den Online Payment Plattformen genießt das Tochterunternehmen von Ebay sehr hohe Akzeptanz aufgrund des Bekanntheitsgrades. Es gewährleistet hohe Sicherheit durch den Käuferschutz, der es erlaubt, sein Geld bei Problemen zurückzufordern.

Die digitale Revolution hat im Feld des Online Payments eine große Zahl unterschiedlicher Verfahren und Anbieter hervorgebracht. Neue Innovationen erfreuen sich großem Zulauf, so etwa die Bezahlplattform MTS Money Transfer System. Die Kunden können in handelsüblichen Währungen (zum Beispiel EUR, USD) Transaktionen durchführen. Die 100-prozentige Hinterlegung in physischem Gold sichert die Transaktionen ab. Bei dieser Bezahlplattform kann auch mit der MTS eigenen physischen Währung World gezahlt werden. Ein World entspricht einer Unze Feingold (999,9 Gold).

Das physische Gold wird in Hochsicherheitsgebäuden im EWR-Raum und der Schweiz aufbewahrt. Die Hardware für die neuen Technologien befindet sich gespiegelt in Rechenzentren, welche durch hohe Sicherheitsvorkehrungen geschützt sind.

Die Kunden agieren bei diesem Modell als Lizenznehmer und dürfen das MTS Money Transfer System eigenverantwortlich nutzen.

Die besten Online Bezahldienste und E-Wallets 2020

Noch mehr Sicherheit

Banken erhöhen mit den neuen EU-Richtlinien die Sicherheitsvorkehrungen für das herkömmliche Onlinebanking und Bezahlen in Online-Shops mittels Kreditkarten. Damit soll für mehr Sicherheit gesorgt werden. TAN-Listen auf Papier etwa sind nicht mehr erlaubt und auch andere Verfahren werden geändert: Banken und Sparkassen fordern zunehmend die Nutzung von Smartphones und speziellen Apps. Alternativen sind oft nur noch TAN-Generatoren und SMS.

Beim Onlineshopping müssen demnach nun mindestens zwei von drei Merkmalen zur Authentifizierung eingesetzt werden:

  • Man muss entweder ein Handy haben, das SMS empfängt
  • oder PIN oder Passwort kennen
  • oder biometrische Merkmale wie einen Fingerabdruck bereitstellen

Es gibt Ausnahmen bei Kleinbeträgen, wiederkehrenden Zahlungen und dem Transfer über Drittanbieter, denn beim Bezahlen im Internet hat man es oft nicht nur mit der eigenen Bank zu tun. Alternative Bezahloptionen könnten, um den Mehraufwand zu vermeiden, noch größeren Zulauf erhalten. Zumal der Kontozugriff von Drittanbietern wie auch Klarna (Sofortüberweisung) nun auch durch die Richtlinie P2D2 gewährleistet ist.

Nutzt man den schwedischen Dienst Klarna, kann man entscheiden, ob man sofort bezahlen will oder abwarten möchte, bis die Lieferung angekommen ist. Das Unternehmen erlaubt auch Ratenzahlung. Dabei fallen zusätzliche Gebühren an. Auch bei Klarna greift ein Käuferschutz, falls die Ware nicht ankommt oder etwas damit nicht stimmt.

Ein wesentlicher Unterschied zu den E-Wallets ist, dass man sich nicht registrieren und kein virtuelles Konto anlegen muss. Man verwendet einfach die gewohnten Online-Banking Zugangsdaten und Authentifizierungsverfahren. Der Kaufbetrag wird vom Online-Banking-Konto direkt auf das Konto des Händlers überwiesen.

Bei einem E-Wallet bekommt man ein virtuelles Konto, das man mit Guthaben ausstatten muss, wenn man Käufe tätigen will. Aufladen kann man dieses Konto entweder im Vorfeld per Überweisung und oft auch per Lastschrift also Bankeinzug vom Girokonto oder der Kreditkarte. Die neuen Regelungen der Richtlinie P2D2 könnten den Vorgang künftig vereinfachen.

 

Top 5 E-Wallets 2020

Die beliebtesten und bekanntesten E-Wallets zeichnen sich durch hohe Sicherheit, Käuferschutz und unterschiedliche Spezialisierungen aus. Ein detaillierter Vergleich lohnt sich, denn die vielen verfügbaren E-Wallets unterscheiden sich voneinander und bieten unterschiedliche Vorteile.

  • Paypal

Das bekannte amerikanische Unternehmen schaltet sich als Drittanbieter zwischen Händler und Bank. Dabei verbindet man Girokonto oder Kreditkarte mit dem Paypal-Konto und nutzt danach eine E-Mail-Adresse als Kontonummer beim Bezahlen. Das Konto an sich ist kostenlos. Bei Geschäftskonten fallen jedoch bei jedem Zahlungseingang Gebühren an. Bei Privatkonten können zusätzliche Kosten entstehen, wenn man etwa in einer anderen Währung als Euro bezahlt.

  • Skrill

Skrill ist wie PayPal ein digitales Wallet, mit dem man sicher online bezahlen kann. Unter dem Namen Moneybookers wurde das Unternehmen schon im Jahr 2001 in Großbritannien gegründet. Ein wesentlicher Unterschied zu beispielsweise PayPal besteht darin, dass Skrill auf den Markt für speziell den Markt Forex/-Devisenhandel und das Online Gaming spezialisiert ist. Transaktionen werden wie bei anderen Wallets in Echtzeit ausgeführt.

  • Neteller

Mit Neteller kann man nicht nur sehr sicher shoppen und Geld überweisen, sondern auch an Automaten abheben. Möglich macht dies eine Prepaid-Mastercard, die optional bestellt und aktiviert werden kann und weltweit Zugriff auf das Guthaben des eigenen Kontos erlaubt. Mit ihrer Hilfe kann man dann an Automaten bar verfügen oder auch in zahlreichen Geschäften bezahlen. Hinter Neteller steckt die 1999 gegründete Paysafe Financial Services Limited mit Sitz auf der Isle of Man (Großbritannien).

  • Paydirekt

Paydirekt ist ein Service deutscher Banken und Sparkassen. Bezahlt wird per Einzug über das eigene Girokonto. Die Transaktion findet in Echtzeit statt und Händler können Bestellungen sofort ausliefern. Die Bank kann das Geld jedoch später noch zurückholen, falls Probleme auftreten. Als Bankkunde nutzt man das System kostenlos, muss sich jedoch bei der kontoführenden Bank registrieren.

  • Electrum

Electrum ist ein reines Krypto-Wallet. Die Funktionsweise gestaltet sich dadurch etwas komplexer. So ist etwa ein einfaches Öffnen und Schließen der Wallet nicht ohne weiteres möglich. Die privaten Keys werden verschlüsselt und sind nur auf dem eigenen Computer gespeichert. Wiederhergestellt werden kann der Zugriff auf den Bitcoin mit der Seed Phrase, die man sich während der Erstellung des Wallets notieren und sicher aufbewahren sollte. Auch ist es möglich, sich den Kontostand einer Bitcoin Adresse in einem ?Watching-only? Modus anzusehen, ohne dass der Computer mit dem Internet verbunden sein muss.

 

Fazit

Bei der Auswahl des Bezahldienstes sollte hohe Sicherheit als Kriterium an oberster Stelle stehen, denn Betrüger lauern überall. Jedoch sind schnelle Transaktionsabwicklungen und mobiler Zugriff für eine bequeme Handhabung unabdingbar. Unter den zahlreichen Optionen zum bargeldlosen Bezahlen finden sich differenzierte Angebote, die den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden.

 

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© pixabay/Mohamed94Walid Lizenz: CC0-Lizenz

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