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25.11.2008

Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert Steuersenkung

Eine sofortige Entlastung der Betriebe und Bürger bei Steuern und Abgaben hat der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, gefordert. "Die drastische Verschlechterung des Geschäftsklimas ist ein Alarmzeichen.

Die Bundesregierung muss jetzt durch eine Senkung der Steuer- und Abgabenlast dem Abschwung entgegenwirken und den Konsum ankurbeln."

Ohoven schlug vor, die Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte zu senken. "Deutschland sollte dem Vorbild Großbritanniens folgen. Das würde gerade zum Weihnachtsgeschäft die Kaufkraft der Konsumenten stärken", betonte der Mittelstandspräsident.

Von einem niedrigeren Mehrwertsteuersatz würde nicht nur der Handel, sondern auch das Handwerk profitieren. "Das wirkt sofort und ist deshalb sinnvoller, als die Höchstgrenze bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen heraufzusetzen."

Zudem sprach sich der Mittelstandspräsident für die schrittweise Abschaffung des Solidaritätszuschlags bis Ende 2009 aus. "Die Bundesregierung könnte so ein psychologisch wichtiges Zeichen setzen und behielte Planungssicherheit."

Der Verzicht auf den Soli würde insgesamt 13 Milliarden Euro zusätzlich für Konsum und Investitionen freisetzen. In Kombination mit einer Senkung der Mehrwertsteuer wäre zugleich die Voraussetzung gegeben, dass das Geld nicht aufs Sparkonto wandert, so Ohoven.

Pressemitteilung des BVMW

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