Startseite > Hausratversicherung > Tipps > Arbeitslos und gut versichert
Startseite > Haftpflichtversicherung > Tipps > Arbeitslos und gut versichert
01.04.2004

Arbeitslos und gut versichert

Teurer Beitrag, wenig Leistung

Im Versicherungsfall stockt die Volksfürsorge das staatliche Arbeitslosengeld auf bis zu 90 Prozent des letzten Nettogehalts auf. Natürlich nur für einen begrenzten Zeitraum, nach spätestens einem Jahr ist Schluss mit der Versicherungsleistung. Bezahlter Urlaub bis zur Rente ist also nicht drin.



Wer kurz vor der Entlassung steht, kommt zu spät: Die Versicherung zahlt frühestens zwei Jahre nach Vertragsabschluss. Auch Berufseinsteiger haben schlechte Karten: Voraussetzung für den Abschluss der Police ist, dass man seit mindestens 3 Jahren (Ostdeutschland 2 Jahre) in einem unbefristeten und ungekündigten Vollzeit-Arbeitsverhältnis steht.



Man merkt schon: bei dieser Zielgruppe ist Arbeitslosigkeit eher unwahrscheinlich. Muss die Versicherung tatsächlich einmal zahlen, dauert es, bis man die Police erneut in Anspruch nehmen kann. Das folgende Arbeitsverhältnis muss mindestens dreimal so lang sein wie die vorherige Arbeitslosigkeit, ansonsten steht man bei einer erneuten Kündigung ohne Versicherungsschutz da.



Wer die Versicherungsleistung bis zum 53. Lebensjahr nicht gebraucht hat und 15 Jahre eingezahlt hat, erhält seine Beiträge zurück - zumindest zum Teil. Der Versicherungsanteil von 20 Prozent wird natürlich nicht erstattet. (Wer früher kündigt, sieht noch weniger Geld wieder).



Neben dem Sparanteil kommt eine Überschussbeteiligung zur Auszahlung - auf positive Überraschungen braucht man aber nicht hoffen. Der BdV geht von einer Rendite zwischen 2 und 2,5 Prozent aus. Mit einem täglich verfügbaren Tagesgeldkonto lassen sich bessere Ergebnisse erzielen.



Die Private Vorsorge bei Arbeitslosigkeit ist nicht ganz billig. Pro 100 Euro monatlicher Versicherungsleistung wird ein Beitrag von 12 Euro berechnet. Wer sein Arbeitslosengeld beispielsweise um 500 Euro aufstocken will, zahlt monatlich 60 Euro Versicherungsprämie. Hinzu kommt, dass die Beitragszahlungen auch bei Arbeitslosigkeit weiterlaufen. Im Beispiel bekäme der Arbeitslose tatsächlich also nur 440 Euro ausgezahlt. Wer nachrechnet merkt: Nach rund sieben Jahren hat man die maximale Versicherungssumme selbst angespart - Zinsen nicht mit eingerechnet.

Ratgeber Geldsparen

Ratgeber GeldsparenWer kennt das nicht? Bei einem Blick auf den Kontoauszug gegen Ende des Monats gehen die Zahlen oftmals gen Null, und man fragt sich, wo das Geld den Monat über geblieben ist. Wer an den richtigen Stellen die Lebenshaltungskosten senkt, spart Geld und tut seinem Konto etwas G ... weiter

Haftpflicht- und Hausratsversicherungen

Haftpflicht- und HausratsversicherungenDie Deutschen sind Versicherungsweltmeister. Doch nicht jede Police ist sinnvoll, weshalb es gilt, aus dem breiten Angebot diejenigen herauszufiltern, die wirklich wichtig sind. Im Gegensatz zur in Deutschland verpflichtenden Kranken- und KFZ-Versicherung sind andere Versicherungen freiwillig. "Freiwillig" bedeutet aber nicht zwangsläufig "unwichtig", weshalb es essentiell ... weiter

Produkttests

Geld sparen mit Gebrauchtwaren: medimops.de im Test
Früher ging man auf den Flohmarkt oder durchsuchte die Kleinanzeigen der regionalen Tageszeitungen, wenn man Gebrauchtes kaufen wollte. Heute ist das deutlich leichter, denn im Internet verkaufen nicht nur Privatpersonen ihre alten Schätze über eBay und Co: Viele Händler haben sich auf den Wiederverkauf gut erhaltener Produkte spezialisiert. Doch wie gut ist die Qualität der angebotenen Artikel? Und lässt sich mit dem Kauf von Gebrauchtwaren wirklich Geld sparen? mehr...

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...