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09.05.2017

Aktienhandel leicht gemacht – das 1x1 der Geldanlage

Der Aktienhandel ist ein heißes Pflaster, auf dem jeder Schritt sehr genau überlegt werden sollte. Denn die Geschichten, die von Anlegern berichten, welche über Nacht reich geworden sind, weil sie die richtigen Aktien hatten, sollten nicht der ausschlaggebende Grund für den Aktienhandel sein. Es gibt nämlich nur sehr wenige Anleger, die in kurzer Zeit mit Aktien reich geworden sind. Vielmehr bedarf es viel Geduld und letztendlich auch Wissen, damit der Handel mit Wertpapieren am Ende die gewünschte Rendite abwirft.

Der Aktienhandel ist für viele Verbraucher immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Auf den ersten Blick wirkt vieles recht einfach. Doch bei genauerer Betrachtung zeigen sich doch hier und da Aspekte, die durchaus kniffelig sind und daher gut durchdacht werden müssen. Im besten Falle von Anfang an, damit die Basics stimmen und der Handel auf soliden Beinen aufgebaut werden kann.

 

Die Auswahl des Depots und der Aktien entscheidet

Erfolg oder Misserfolg beim Aktienhandel hat hauptsächlich etwas mit Können zu tun. Sicherlich gehört auch ein Quäntchen Glück dazu. Doch wer sich auf den Handel optimal vorbereitet und keine unüberlegten Handlungen macht, der kann dafür sorgen, dass das Risiko so gering wie nur möglich ausfällt. Eine Anleitung von onlinebroker.net zeigt recht gut auf, wie ein erfolgreicher Aktienhandel aussehen kann.

So steht an erster Stelle immer die Eröffnung von einem Aktiendepot. Denn ohne dieses kann kein Aktienhandel stattfinden. Das Depot muss bei einem Broker oder einem Bankhaus eröffnet werden. Im besten Falle sollte der Anbieter des Depots einen guten Kundenservice bieten, ein kostenloses Demokonto bereitstellen, geringe Gebühren für die Nutzung des Depots verlangen und obendrein den Zugang zu den unterschiedlichsten Börsen gewähren. Nur so kann eine langfristige Zusammenarbeit entstehen, die am Ende auch ihre Früchte tragen wird.

Konnte das passende Depot gefunden werden, geht es an die Auswahl der richtigen Aktien. Hier sollte im Vorfeld ein wenig recherchiert werden, damit die Aktien nicht aus dem Bauch heraus gekauft, sondern so ausgesucht werden, dass auch eine Rendite möglich ist. Experten empfehlen, nicht nur auf eine Aktie zu setzen, sondern das Kapital möglichst breit zu streuen. So gleichen sich Verluste durch Gewinne aus und ein positives Endergebnis kann angestrebt werden.

Um die Aktien kaufen zu können, muss die Ordermaske der Handelsplattform beziehungsweise des Depots geöffnet werden. Dort werden die Aktien eingegeben, die gekauft werden sollen. Wichtig ist immer die Stückzahl, damit der Broker weiß, wie viele Aktien gekauft werden sollen. Im Anschluss sollte ein Limit festgelegt werden. dieses ist zwar nicht zwingend nötig, sorgt aber dafür, dass die Aktien nicht zum erstbesten Preis gekauft werden,  sondern zu dem Preis, den man sich selbst vorstellt. Ist dieser noch nicht erreicht, erfolgt auch kein Ankauf.

Ist die Order komplett erstellt wurden, wird diese mit einer TAN bestätigt. Nach dem Ankauf erscheinen die Aktien im Depot und die Kosten dafür werden vom Handelskonto abgezogen.

Der Verkauf von Aktien ist ähnlich einfach. Auch hier sollte im Vorfeld geschaut werden, wann der beste Zeitpunkt für den Verkauf ist. Da eine Rendite angestrebt wird, sollte der Verkaufspreis deutlich über dem Einkaufspreis liegen. Als kleine Hilfe kann wieder ein Limit angegeben werden, welches aufzeigt, ab welchem Wert die Aktien abgestoßen werden können. Geschieht dies, wird der Erlös für den Verkauf auf dem Handelskonto gutgeschrieben.

Tipp: Ein Limit beim Verkauf sorgt nicht nur dafür, dass die Aktien nicht zu günstig abgestoßen werden. Es sorgt leider auch dafür, dass der Anleger selbst die maximale Rendite festlegt. Daher kann es sinnvoll sein, den Verkauf nicht mit Hilfe des Limits zu regeln, sondern selbst zu schauen, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

 

 © pixabay/FirmBee Lizenz: CC0-Lizenz

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