Währungskonten – Geldanlage in Devisen

Devisenmarkt und Wechselkurse

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Währungen werden auf dem internationalen Devisenmarkt gehandelt, ebenso wie online, z.B. auf AvaTrade.de.“

Begrifflich wird zwischen Devisen und Sorten unterschieden. Mit Devisen ist eine zu zahlende Forderung auf eine fremde Währung gemeint. Als Sorten wird ausländisches Bargeld in Form von Münzen und Geldscheinen bezeichnet.

Man unterscheidet deshalb auch zwei Wechselkurse: den Sortenkurs und den Devisenkurs.
Der Wert einer Währung im bargeldlosen Zahlungsverkehr ist der Devisenkurs. Bei Bargeld hingegen ist der Sortenkurs maßgebend. Der Sortenkurs ist ungünstiger als der Devisenkurs. Der Aufschlag für den Wechsel von Bargeld beträgt in der Regel circa vier Prozent. Eine Besonderheit kann sich bei der Benutzung von Kreditkarten ergeben. Der Kreditkartenkurs liegt ungefähr zwei Prozent über dem Devisenkurs.

Ein Wechselkurs beschreibt immer das Preisverhältnis zweier Währungen zueinander. Am häufigsten werden Euro in US-Dollar oder umgekehrt getauscht. Deshalb wird auch der Eurokurs meistens im Verhältnis zum US-Dollar angegeben.

Zentralbanken – Die Hüter der Währung

Zentralbanken, in anderen Ländern auch Notenbanken genannt, sind die Hüter der Währung. Sie sind für die Stabilität der Währung und für die Geldversorgung der jeweiligen Währungsregion zuständig.

Die Hauptaufgabe der Europäischen Zentralbank ist es, die gemeinsame europäische Währung, den Euro, zu überwachen. Durch die Maßnahmen der EZB sollen die Kaufkraft des Euro und die Preise in der Eurozone stabil bleiben.

Um den Euro stabil zu halten, haben die Staaten im Euroraum den so genannten Euro-Stabilitätspakt getroffen. Mit dieser Vereinbarung verpflichten sich die Staaten unter anderem zu einer Neuverschuldung von maximal drei Prozent.

Wer ein Währungskonto unterhält, sollte deshalb die Geldpolitik der Zentralbanken verfolgen.

Ein Kommentar zu “Währungskonten – Geldanlage in Devisen”

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