Vorsorgen statt das Nachsehen haben: Warum die private Zusatzrente für Jüngere so wichtig ist

Vorsorgen statt das Nachsehen haben: Warum die private Zusatzrente für Jüngere so wichtig ist-Anzeige-

Das junge Deutschland hat ein Problem: Bei der gesetzlichen Rentenversicherung stehen immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern gegenüber. Es droht das dauerhafte Sinken des Rentenniveaus. Die jüngere Generation tut gut daran, privat fürs Alter vorzusorgen.

System mit Tradition
Sie wurde vor über 100 Jahren gegründet und ist – was nur wenige heute wissen – das älteste staatliche Rentensystem der Welt: die Gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland. Sie erfuhr 1956 erstmals eine Reform: Zuvor funktionierte sie nach dem Kapitaldeckungsprinzip, bei dem jeder Einzahler ein persönliches Rentenkonto führte und so sein Alterskapital ansparte. Doch die Weltwirtschaftskrise in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts sowie der Zweite Weltkrieg ließen die Reserven dahinschmelzen. Deswegen wurde in den Fünfzigern das Umlageprinzip eingeführt. Es bedeutet: Die Jüngeren finanzieren mit ihren Rentenzahlungen die Renten der Älteren.

Babyboomer und Pillenknick: Phänomene mit Auswirkungen
Nach fast sechs Jahrzehnten belasten mittlerweile so genannte demografische Effekte das Rentensystem: Die Deutschen werden immer älter – gleichzeitig gehen seit 2010 die geburtenstarken Jahrgänge, die „Babyboomer“, in Rente. Hinzu kommt nun der Pillenknick der siebziger Jahre, der zu wenig Beitragszahler hat nachwachsen lassen. Genau das führt zur zukünftigen Problematik bei der gesetzlichen Rentenversicherung: Immer weniger Einzahler müssen für immer mehr Rentenempfänger aufkommen. Ein Sinken der Rentenleistungen von Vater Staat ist somit vorprogrammiert.

Private Altersvorsorge als Lösung
Wer heute jung ist, der ist gut beraten, schon früh mit der privaten Altersvorsorge zu beginnen. Was gibt es für Möglichkeiten für Jungverdiener? Da wäre zunächst die Riester-Rente, bei der man von attraktiven Zulagen und Steuerersparnissen profieren kann, die einem der Staat gewährt. Dann gibt es die betriebliche Altersversorgung (bAV), bei der sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren und die sich bei vielen immer mehr durchsetzt. Weiterhin gibt es noch die Rürup-Rente für Freiberufler, Selbstständige und ältere Ansparer. Sie ist die einzige staatliche Altersvorsorgemaßnahme, mit der die genannten Personengruppen steuerbegünstigt (als Vorsorgeaufwendungen absetzbar) eine zusätzliche Altersrente ansparen können. Aber auch das Investieren in Fondsprodukte kann unter Umständen ein Eckpfeiler der privaten Altersvorsorge sein.

Welche Art der Vorsorge ist für den Einzelnen nun die Beste, und in welcher Kombination? Rat gibt es hier bei den Beratern der Banken und Sparkassen, aber auch bei Finanzdienstleistern wie tecis. Wer Wert auf eine solide Planung bei der Altersvorsorge legt, kann sich von diesen Stellen beraten lassen.

Bildquelle © pixabay/stevepb Lizenz: CC0-Lizenz

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