Wohngebäudeversicherung als Schutz vor dem Ruin

Welche Schäden sind versichert?

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Die Wohngebäudeversicherung zahlt bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel. Diese Risiken sind auch einzeln versicherbar. Zur Feuerversicherung gehören Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder den – eher unwahrscheinlichen – Aufprall von Luftfahrzeugen verursacht werden. Die Leitungswasserversicherung kommt für Schäden auf, die durch Leitungswasser, Rohrbruch oder Frost entstehen. Die Versicherung gegen Sturmschäden greift erst ab Windstärke acht.

„Die Feuerversicherung ist sicher die wichtigste unter den drei Komponenten. Feuer stellt das größte Risiko dar. Banken, die ein Haus finanzieren, verlangen die Feuerversicherung in der Regel als Sicherheit“, sagt Elke Weidenbach, Versicherungsreferentin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Und dies bestätigen auch die Zahlen von 2011: Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft sind zwar mit mehr als einer Millionen Fälle die meisten Schäden in der Wohngebäudeversicherung auf Leitungswasser zurückzuführen (Feuer 180.000, Sturm 650.000). Aber die Schadenssumme bei Feuer liegt mit 4.001 Euro im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie die für Leitungswasser.

„In der Regel schließt man die so genannte verbundene Wohngebäudeversicherung ab, da sind dann Schäden durch Feuer, Sturm und Leitungswasser versichert“, sagt Expertin Weidenbach. Die einzelnen Komponenten können Sie bei vielen Versicherungen auch nach Bedarf zusammenstellen.

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