Barclays Bank koppelt Tagesgeldzins an den EZB-Leitzins

Mit einem vollkommen neuartigen Preismodell betritt die international tätige Barclays Bank erstmalig den deutschen Markt für Tagesgeldkonten. LeitzinsPlus ist das erste Tagesgeldkonto, dessen Verzinsung dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) folgt. Der auf Spareinlagen gewährte Zinssatz setzt sich zusammen aus dem EZB-Leitzins und einem langfristig garantierten Zinsaufschlag. Zur Einführung des neuen Tagesgeldproduktes liegt dieser Zinsaufschlag bei 1,75 Prozentpunkten. Er gilt für drei Jahre. In Verbindung mit dem aktuellen Leitzins der EZB von 1,00 Prozent ergibt sich somit eine Verzinsung von 2,75 Prozent. Leitzinsänderungen werden schnell und zu 100 Prozent an Kunden weitergegeben. Für Sparer bedeutet dies maximale Transparenz und Fairness auch auf lange Sicht.

„Wir haben festgestellt, dass es aus Sicht deutscher Sparer auf dem Markt für Tagesgeldkonten an Transparenz und Fairness mangelt. Mit LeitzinsPlus möchte Barclays als eines der ältesten und größten Bankhäuser weltweit diese Lücke schließen. Durch einen bewussten Verzicht auf Prämien oder attraktive, aber kurzfristige Einsteigerkonditionen, sowie die Kopplung an den EZB-Leitzins bietet LeitzinsPlus eine langfristig transparente, nachvollziehbare und faire Verzinsung“, erklärt Carsten Höltkemeyer, General Manager bei Barclaycard Deutschland.

Wie eine repräsentative Online-Befragung des unabhängigen Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag von Barclays zeigt, erwarten Anleger Transparenz hinsichtlich der Festlegung und Entwicklung ihrer Zinssätze. So ist es 82 Prozent der Befragten „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“, die Konditionen und Bedingungen rund um ihr Tagesgeldkonto einfach nachvollziehen zu können. Nur 19 Prozent können überhaupt nachvollziehen, wie die Zinshöhe festgelegt wird. Auch fühlen sich nur 22 Prozent der über 1.400 befragten Tagesgeldkonto-Besitzer gut und umfassend von ihrer Bank informiert – über drei Viertel bewerten dies jedoch als „wichtig“ oder „sehr wichtig“.

„Transparenz ist Mangelware. Jeder Dritte weiß nicht, wie hoch der aktuelle Zinssatz seines Tagesgeldkontos überhaupt ist. Zwischen dem, was Sparer von einem zeitgemäßen Tagesgeldkonto erwarten, und dem, was ihnen ihr Tagesgeldkonto bietet, klafft in vielen Fällen eine große Lücke“, erklärt Höltkemeyer. „Auch in puncto Fairness besteht Nachholbedarf. So ist es vier von fünf Sparern ‚wichtig’ oder ‚sehr wichtig’, dass ihre Zinsen zeitnah angehoben werden, wenn das allgemeine Zinsniveau und der Leitzins steigen. Zwei Drittel der Befragten haben jedoch den Eindruck, dass Tagesgeld-Anbieter bei steigendem Leitzins oft recht lange brauchen, bis sie auch die Sparzinsen für ihre Kunden anheben.“ Außerdem geben 80 Prozent der Befragten an, dass ihnen die vollumfängliche Weitergabe steigender Zinsen „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ist – gleichzeitig haben 65 Prozent der Befragten den Eindruck, dass genau dies häufig nicht geschieht.

Durch die Orientierung am EZB-Leitzins – dem Hauptrefinanzierungssatz der EZB – und den langfristig garantierten Leitzinsaufschlag erfüllt LeitzinsPlus von Barclays die Anforderungen der Sparer an ein zeitgemäßes Tagesgeldkonto. „Leitzinserhöhungen geben wir innerhalb von 21 Tagen zu 100 Prozent an unsere Kunden weiter – und das für einen Zeitraum von drei Jahren ab Kontoeröffnung. Leitzinserhöhungen spiegeln sich somit eins zu eins in dem Zinssatz wider, den unsere Sparer auf ihre Einlagen erhalten. Ehrlicher geht es nicht“, erläutert Höltkemeyer. Sollte der Leitzins fallen, erfolgt auch hier eine Anpassung in gleicher Höhe.

Pressemitteilung der Barclays Bank

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