Euro: Zahl der Fälschungen rückläufig

Die Bundesbank hat im Jahr 2011 rund 39.000 falsche Euro-Banknoten registriert. Die Zahl der Fälschungen ist damit gegenüber dem Vorjahr um über ein Drittel gesunken. Rein rechnerisch entfallen pro Jahr fünf falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Im Jahr 2010 waren es noch sieben. Der durch Falschnoten verursachte Schaden hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,4 auf 2,1 Millionen Euro reduziert.

Die Verteilung der Fälschungen auf Euro-Banknoten: (Wert – Anzahl der Fälschungen – Anteil in %)

5 Euro – 316 – 1 %
10 Euro – 774 – 2 %
20 Euro – 14.108 – 36 %
50 Euro – 16.587 – 42 %
100 Euro – 5.364 – 14 %
200 Euro – 1.752 – 4 %
500 Euro – 155 – 1 %

Besonders stark abgenommen haben im Jahr 2011 Fälschungen der 50 Euro-Note. Deren Zahl hat sich mehr als halbiert. Gegen den Trend haben die Fälschungen der 20 Euro-Note zugenommen (+ 10 %). Ihr Anteil liegt nun fast gleichauf mit den Fälschungen der 50 Euro-Note.

Weniger Fälschungen bei Münzen
Im Jahr 2011 wurden rund 52.700 falsche Münzen im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt. Im Vorjahr lag das Aufkommen noch bei rund 67.400 falschen Münzen. Damit entfallen in Deutschland rund sechs falsche Münzen auf 10.000 Einwohner pro Jahr.

Die Fälschungen traten ausschließlich bei den drei höchsten Stückelungen auf und verteilten sich im Jahr 2011 wie folgt:

50 Cent: 3.505 – 7 %
1 Euro: 9.711 – 18 %
2 Euro: 39.507 – 75 %

Pressemitteilung der Bundesbank

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