Mit Plastikgeld rund um die Welt

Die Pfingstferien nahen, die Deutschen kommen wieder in Reiselaune. Ob klassischer Strandurlaub in Italien oder Spanien, oder Fernziele wie Amerika und Asien – vor Reisebeginn stellt sich die Frage: wie soll die Urlaubskasse aussehen?

Grundsätzlich sollte man sich nie auf nur ein Zahlungsmittel verlassen. Auf den richtigen Mix kommt es an, je nach Ziel, Dauer und Art der Reise. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als ein Drittel des Budgets in bar mitnehmen. Für den Ankunftstag ist es gut, bereits eine kleine Summe in Landeswährung bei sich zu haben. Je weniger Bargeld man bei sich trägt, desto besser. Denn Bares ist im Fall eines Diebstahls endgültig verloren.

Mit der Bankkundenkarte (girocard, ehemals ec-Karte) und der Geheimnummer (PIN) kann der Urlauber weltweit einfach und bequem an etwa neun Millionen elektronischen Kassen, Tankstellen, in Hotels und Restaurants bezahlen. Zudem ist der Bezug von Bargeld an einer Million Geldautomaten im Ausland möglich. Die Akzeptanz erkennt man an den Symbolen auf der girocard: maestro für den weltweiten oder V PAY für den europäischen Einsatz.

Auch mit einer Kreditkarte ist man flexibel. MasterCard- und Visa-Kartenbesitzer können an mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen bargeldlos zahlen. Für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte (und PIN) stehen außerdem weltweit über 1,7 Millionen Geldautomaten zur Verfügung. An vielen Bankschaltern im Ausland kann man mit einer Kreditkarte Geld bekommen.

Besitzer eines iPhone können sich die kostenlose App „Reise + Geld“ des Bankenverbandes herunterladen, die neben einem Click-to-Call-Notruf zu den wichtigsten Karten-Sperrnummern auch einen Währungsrechner mit tagesaktuellen Umrechnungskursen von rund 160 Währungen enthält.

Weitere Reisetipps:

Vor Reiseantritt bei der Hausbank über die Nutzungsmöglichkeiten von Bankkunden- und Kreditkarte erkundigen. Die girocard bei Verlust umgehend unter der Telefonnummer +49 (0) 1805 / 021 021 (rund um die Uhr) sperren lassen. Für die Kreditkarte gilt die zentrale Rufnummer der Kreditkartengesellschaft. Am besten vor Reisebeginn notieren und getrennt von der Kreditkarte aufbewahren.

Pressemitteilung des Bundesverbands deutscher Banken

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