Tauwetter: Was tun bei einem Wasserschaden?

Deutschland taut auf. Nach Wochen klirrender Kälte sorgt jetzt mildere Meeresluft für steigende Temperaturen. Bis in höhere Regionen soll es nach Angaben von Meterelogen tauen.

Das Tauwetter kann für viele Menschen ein teures Nachspiel haben: Denn wenn Wasser in Heizungs- oder Trinkwasserleitungen gefriert und es anschließend taut, können die Rohre platzen.

Jahr für Jahr bearbeiten die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer mehr als 1 Million Leitungswasserschäden. „Allein 2009 zahlten die Versicherer ihren Kunden hierfür mehr als 2,4 Milliarden Euro“, sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin.

Der Tipp der deutschen Versicherungswirtschaft für Mieter und Hausbesitzer

Wasserleitungen sind in den seltensten Fällen sichtbar, sie verschwinden gut verputzt hinter der Wand und damit aus den Köpfen der Mieter und Eigentümer. Richtig teuer wird es, wenn das aufgetaute Wasser aus den Leitungen in die Wohnung fließt und den Hausrat durchnässt.

Damit die Räume wieder benutzt werden können, sollten Betroffene folgende vier Hinweise beachten:

1. Sorgen Sie für Ihre Sicherheit

Nehmen Sie keine elektrischen Geräte in Betrieb. Sperren Sie die Wasserleitung ab und unterbrechen Sie die Stromzufuhr.

2. Melden Sie den Schaden

Melden Sie den Schaden umgehend Ihrem Versicherer. Mieter sollten darüber hinaus auch den Vermieter verständigen. Beschreiben Sie den Umfang des Schadens. Ihr Versicherer leitet die notwendigen Schritte ein. Halten Sie den Schaden möglichst auf Fotos fest.

3. Vermeiden Sie Folgeschäden

Schützen Sie Ihren Besitz vor Feuchtigkeit. Schalten Sie wenn möglich die Heizung ein und sichern Sie Ihr Inventar.

Pressemitteilung des GDV – Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft

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