COREALCREDIT BANK AG mit leicht gesteigertem Neunmonatsergebnis 2010

COREALCREDIT BANK AG mit leicht gesteigertem Neunmonatsergebnis 2010

Ergebnis nach Steuern mit 2,3 Mio. Euro über Vorjahr (30. September 2009: 2,0 Mio. Euro) Mit 295 Mio. Euro kräftiger Anstieg des Neugeschäfts im dritten Quartal (2010 insgesamt bisher 537 Mio. Euro) Komfortable Kapitalausstattung mit einer Kernkapitalquote von 14,4 Prozent

Frankfurt am Main, 2. November 2010.

Die COREALCREDIT BANK AG erwirtschaftete auch im dritten Quartal 2010 ein positives Ergebnis und baute ihr profitables Neugeschäft trotz des fortgesetzt schwierigen Kapitalmarktumfeldes weiter aus.

Leicht gesteigertes Neunmonatsergebnis

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 steigerte die COREALCREDIT BANK AG ihren Überschuss nach Steuern leicht auf 2,3 Mio. Euro (30. September 2009: 2,0 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (vor außerordentlichen Einmaleffekten gemäß BilMoG) stieg gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum dabei von 0,5 Mio. Euro auf 7,8 Mio. Euro in Folge von drei zentralen Entwicklungen:

1. Das Zins-, Provisions- und Beteiligungsergebnis reduzierten sich in diesen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr unter anderem durch geringere Provisionseinnahmen aus dem Neugeschäft und die laufenden Kosten für den durch den SoFFin gewährten Garantierahmen auf 45,1 Mio. Euro (30. September 2009: 64,1 Mio. Euro).

2. Der Verwaltungsaufwand konnte aufgrund gesunkener Beratungs- und Servicingkosten deutlich auf -40,1 Mio. Euro vermindert werden (30. September 2009: -46,4 Mio. Euro).

3. Der Saldo der Risikovorsorge belief sich im Berichtszeitraum auf +1,5 Mio. Euro (30. September 2009: -18,5 Mio. Euro). Der erwartete, dem Marktumfeld geschuldete Anstieg der Kreditrisikovorsorge konnte durch teilweise Realisierung der hierfür vorsorglich gebildeten Reserve nach § 340 f HGB sowie Erträge aus Wertpapieren überkompensiert werden.

Konzentriert auf profitables Neugeschäft

Die Bank steigerte im dritten Quartal 2010 ihr Neugeschäft gegenüber den beiden vorangegangenen Quartalen kräftig auf 295 Mio. Euro (Q1: 97 Mio. Euro, Q2: 145 Mio. Euro). Hierin spiegelt sich zum einen die Wiederbelebung der Immobilienmärkte wider, die durch ansteigende Transaktionsvolumina gekennzeichnet ist. Zum anderen akquirierte die COREALCREDIT BANK AG Investoren von anderen Banken anlässlich dort anstehender Kreditfälligkeiten.

Insgesamt erreichte die Bank in den ersten neun Monaten 2010 ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von 537 Mio. Euro (30. September 2009: 705 Mio. Euro), darin Prolongationen über 133 Mio. Euro (30. September 2009: 138 Mio. Euro). Der Schwerpunkt der finanzierten Gewerbeimmobilien liegt auf Handels-, Büro- und gewerblichen Wohnimmobilien.

Die Priorität der Bank liegt dabei nach wie vor auf der Profitabilität jedes einzelnen Geschäftsabschlusses sowie dem Einhalten ihrer hohen Risikostandards. Qualität – das Einhalten der eigenen Risikogrundsätze und die Profitabilität jedes einzelnen Abschlusses – geht weiterhin vor Quantität.

Bilanzsumme planmäßig auf 9,8 Mrd. Euro reduziert

Die Bilanzsumme reduzierte sich von 11,4 Mrd. Euro zum Jahresende 2009 plangemäß auf 9,8 Mrd. Euro per 30. September 2010. Neben der geplanten Rückführung des nicht aktiv fortgeführten Staatsfinanzierungsgeschäftes um weitere 0,5 Mrd. Euro auf nunmehr 3,4 Mrd. Euro reduzierte sich der Bestand an Immobilienfinanzierungen um knapp 0,5 Mrd. Euro auf 4,7 Mrd. Euro.

Maßgeblich hierbei war, dass die Bank die zur Verlängerung anstehenden Darlehen überwiegend nur bei Zielkunden prolongierte. Wegen der konservativen und liquiditätsschonenden Kreditvergabepolitik der Bank überwog dieser Effekt die Zugänge aus Neugeschäft vor allem im ersten Halbjahr 2010.

Komfortable Kapitalbasis und ausreichende Liquiditätsausstattung

Die aufsichtsrechtliche Gesamtkapitalquote der COREALCREDIT BANK AG per 30. September 2010 betrug 19,2 Prozent, ihre Kernkapitalquote belief sich auf 14,4 Prozent. Beide Größen liegen damit signifikant über heutigen und zukünftigen gesetzlichen Anforderungen an die Kapitalausstattung von Kreditinstituten.

Die COREALCREDIT BANK AG ist ausreichend mit Liquidität ausgestattet. In den ersten drei Quartalen konzentrierten sich die Refinanzierungsaktivitäten auf Hypothekenpfandbriefe mit 762,5 Mio. Euro Emissionsvolumen (30. September 2009: 483,0 Mio. Euro) sowie Maßnahmen zur kurzfristigen Liquiditätssteuerung. 

Handeln mit Augenmaß

Für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 erwartet die Bank leicht ansteigende Jahresüberschüsse. Dabei ist unterstellt, dass sich die für die Bank relevanten Märkte nur verhalten entwickeln werden. Für das Ergebnis 2010 ist vor allem von Bedeutung, in welchem Umfang sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt und die Finanzkrise auf den Immobilien¬markt in Form von Kreditausfällen nachwirkt.

Dr. Claus Nolting, Vorstandsvorsitzender der COREALCREDIT BANK AG: „Die positive Grundtendenz im deutschen Immobilienmarkt eröffnet uns derzeit profitable Geschäftsmöglichkeiten. Allerdings ist die Situation an den Kapitalmärkten immer noch angespannt. Dieses Geschäftsumfeld erfordert ein Handeln mit Augenmaß. Wir sind zuversichtlich, dass es uns auch weiterhin gelingen wird, die verfügbaren Refinanzierungsmittel für attraktive Finanzierungen einzusetzen und die Qualität des Ertrags- und Risikoprofils der Bank stetig auszubauen.“

Pressemitteilung Corealdirekt (Frankfurt am Main, 2. November 2010.)

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