ARAG: Fit und sicher im Sportverein

Südafrika war für ein paar Wochen der Mittelpunkt der Welt, Die Vuvuzelas klingen noch nach, Spanien ist Weltmeister, die deutsche Mannschaft konnte das Spiel um den 3. Platz für sich entscheiden. Aber erinnern wir uns: Michael Ballack, Didier Drogba, Arjen Robben – die Liste der Fußball-Stars, die sich im Vorfeld der Fifa-WM 2010 verletzt haben, reichte aus, um eine hochkarätige Weltauswahl zusammenzustellen. Hier zu Lande führt König Fußball – zumindest bei den Männern – nicht nur die Beliebtheitsskala sondern auch die Unfallstatistik an. Bei den Frauen sind Volleyball, Gymnastik und Turnen die Sportarten mit den meisten Unfällen – gefolgt von Fußball und Reiten. ARAG Experten wissen: 23 Prozent aller Unfälle passieren bei Sport und Spiel. Das entspricht pro Jahr rund zwei Millionen Vorfällen. Ein Grund, sich über die Absicherung beim Sport Gedanken zu machen.

+ Sicherheit im Verein +
Generell sind alle, die im Verein Sport treiben, über den Landessportbund bei der ARAG versichert – allerdings mit regionalen Unterschieden. In den meisten Bundesländern haben die Landessportbünde Verträge mit Europas größtem Sportversicherer abgeschlossen, die ab einer Invalidität von 20 Prozent wirksam werden; die Höhe der Versicherungssumme schwankt dabei. Wer beispielsweise in Berlin oder Brandenburg zu 75 Prozent invalid wird, erhält 70.000 Euro. In Hamburg hat der Landessportbund so einen Fall mit 200.000 Euro abgesichert. Auf Grund der unterschiedlichen Leistungen und Versicherungssummen, sollten sich Vereinsmitglieder schriftlich darüber informieren, wie der Schutz im Falle eines Falles aussieht, raten daher ARAG Experten. So kann man frei entscheiden, ob man eine zusätzliche Absicherung wünscht. Die 15 Millionen deutschen Freizeitsportler, die nicht in einem Verein sind, sowie die fünf Millionen Mitglieder der deutschen Fitness-Studios müssen sich ohnehin selbst um ihre Unfallversicherung kümmern.

+ Zusätzliche Absicherung ist sinnvoll +
Die Krankenkassen zahlen im Falle eines Unfalls zwar die ärztliche Behandlung und Rehabilitation. Um die Folgen eines Unfalls bestmöglich zu bewältigen, sind oft aber weitere Leistungen sinnvoll; vom Genesungsgeld, mit dem man sich Haushaltshilfe und Kinderbetreuung leisten kann, über Kostenübernahme einer kosmetischen Operation bis hin zu einer Rente im Invaliditätsfall. Die gesetzliche Unfallversicherung greift hier nicht, wenn der Vorfall in der Freizeit passiert ist. Eine private Unfallversicherung ist deshalb zumindest bei bestimmten Sportarten eine sinnvolle Ergänzung. Bei Kontaktsportarten wie Fußball oder Handball kommt es nun einmal verhältnismäßig oft zu Unfall-Verletzungen; andererseit bibt es kaum eine Sportart, bei der das Unfallrisiko gänzlich ausgeschlossen werden kann. Im Schadensfall können durch die vereinbarte Kapitalleistung oder Rente besondere Therapien finanziert werden und andere Dinge, die den Verlust an Lebensqualität durch die Folgen des Unfalls ein wenig ausgleichen. Die private Unfallversicherung kann darüber hinaus individuell, je nach Lebenssituation und gewünschtem Schutz, gestaltet werden. Wichtig ist laut ARAG Experten, dass die Kernleistungen – Invaliditäts-, Todesfall- und Übergangsleistung sowie Tagegeld – nicht mit Zahlungen anderer Versicherungen wie Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen verrechnet, sondern zusätzlich erbracht werden.

Pressemitteilung der ARAG

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