Aufatmen mit Lungensport

Es ist vor allem die Krankheit der Raucher: chronischer Husten, Atemnot, Auswurf. „Chronisch obstruktive Lungenerkrankung“ (COPD) nennen Ärzte das Leiden. Fast jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau über 40 Jahren sind in Deutschland betroffen. Viele nur leicht, anderen nimmt die fehlende Luft aber auch die Lust am Leben.

Aus Angst vor Atemnot vermeiden sie möglichst alle körperlichen Belastungen. „Lungensport“ will diesen Menschen die Belastungsfähigkeit zurückgeben. „Wir trainieren in kleinen Schritten Koordination, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit“, erklärt Katrin Süss, Physiotherapeutin an den Gautinger Fachkliniken, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

„Auch und gerade Menschen, denen der Weg vom Sofa zum Bad mal wie ein Marathon vorkam, gewinnen dabei neues Vertrauen in ihren Körper.“ Einmal Erlerntes müsse danach aber in den Alltag integriert werden, betont die Physiotherapeutin.

Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Sie wird besonders durch Lungensportgruppen erreicht, denen Betroffene sich anschließen können. Wo es in ihrer Nähe solche Gruppen gibt, ist im Internet unter www.lungensport.org zu erfahren. Die Kosten – etwa 180 Euro im Jahr – übernehmen viele Krankenkassen.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 7/2010 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressemitteilung von Wort und Bild – Senioren Ratgeber

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