Vuvuzela und Deutschlandfahnen: Ärger mit Nachbarn vermeiden

Sich mal richtig danebenbenehmen während der WM? Das geht nicht. Denn übermäßig Lärm und ein vom Grillen verrauchtes Schlafzimmer müssen Nachbarn auch während der WM nicht hinnehmen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. 120 Dezibel und mehr können Spitzenbläser einer Vuvuzela entlocken. Wer das auf einer Balkon-Grillfeier ausprobiert, darf kaum auf Verständnis der Nachbarn hoffen.

Denn die Fußball-WM setzt nicht die bestehenden Regeln außer Kraft: Unerträgliche Ruhestörungen müssen Nachbarn nie dulden, und nach 22 Uhr gilt Nachtruhe – mehr als gemäßigte Zimmerlautstärke ist dann verboten. Und dass jeder einmal im Monat so richtig Remmidemmi machen darf, ist ein hartnäckiges Gerücht.

Auch die für manche obligatorische Grillfeier zum Fußballspiel auf dem Balkon oder Garten kann Probleme mit sich bringen. Übermäßige Rauchschwaden, die in die Schlafräume der Nachbarn eindringen, können sogar ein Bußgeld von bis zu 500 Euro nach sich ziehen, regeln die Landes-Immissionsschutzgesetze. Um Ärger vorzubeugen, bietet sich deshalb der Einsatz eines Elektrogrills an.

Und auch die seit dem Sommermärchen 2006 so beliebten Deutschlandfahnen können Ärger mit sich bringen: Am Balkon befestigt, ist nichts gegen sie einzuwenden. Doch fest an der Fassade montiert werden dürfen sie ohne Einverständnis des Vermieters nicht. Bleibt eine neue und pfiffige Idee – eine Mülltonnenummantelung in schwarz-rot-gold: Sieht schicker aus, als die Tonne ohne Überwurf und kann schnell wieder abgenommen werden, wenn die WM vorbei ist.

Pressemitteilung der Immowelt AG

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