Bonität entscheidet über die Höhe von Kreditzinsen

Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchte und dazu einen Baukredit benötigt, wird von der Bank auf Herz und Nieren geprüft. Die Bonität des Immobilienerwerbers ist entscheidend, ob beim Kreditantrag der Daumen hoch oder runter geht. Zudem kann das Ergebnis, welches in der Fachsprache Rating oder Scoring heißt, auch Einfluss auf die Zinshöhe nehmen. Die einfache Gleichung lautet: je besser das Rating, desto günstiger der Zinssatz. Der Vorteil des Ratings ist die Auswertung zahlreicher objektiver Faktoren, die zu einer rechnerischen Bonitätseinstufung führen.
„Es sind in erster Linie die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden, die auf dem Prüfstand stehen. Aber auch die Bewertung der Immobilie selbst mit verschiedenen Facetten spielt in das Gesamtresultat rein. Das ermittelte Ergebnis gibt der Bank Auskunft darüber, wie hoch die Kreditwürdigkeit beziehungsweise die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit des Kreditnehmers ist. Aufgrund des umfangreichen Verfahrens, das bei jedem Interessenten zur Anwendung kommt, kann man das Rating als neutralen und fairen Weg zur Entscheidungsfindung bezeichnen“, so André Plöger von AWD. Ein wichtiges Merkmal ist das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital beim Erwerb von Wohneigentum. Je höher die eigenen Mittel sind, die der Antragsteller in die Gesamtfinanzierung einbringt, desto geringer fällt die Fremdkapitalquote aus. Für das Rating ein positiver Umstand. Wer hingegen für das Gros aller Kosten ein Darlehen benötigt, stellt ein größeres Risiko für die Bank dar und das wirkt sich negativ auf das Scoring aus. (Pressemitteilung AWD)

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