Donner und Reuschel: Beratungsprotokoll lähmt Wertpapiergeschäft

Provisionsorientiertem Produktverkauf bei Banken wird seit dem 1.1.2010 mit dem sogenannten „Beratungsprotokoll“ entgegengewirkt. Einige wenige Privatbanken, wie auch Donner & Reuschel, setzen von jeher auf eine produktneutrale bedarfsorientierte Beratung ihrer Kunden. Wer es allerdings gewohnt ist, Börsenaufträge schnell und unkompliziert per Telefon abzuwickeln, wird nun gebremst: Die Bank darf nur nach Unterschrift des Kunden reagieren.
„Die sinnvollste Lösung ist die Vermögensverwaltung“, rät Carsten Mumm, Leiter Portfoliomanagement bei Donner & Reuschel. Mit einem Vermögensverwaltungsmandat beauftragt der Kunde seine Bank einmalig für alle weiteren Transaktionen. Die Bank könne dann für ihn schnell auf Marktgegebenheiten reagieren. Ohne weitere Formalitäten. Im Rahmen einer Bankberatung mit Beratungsprotokoll sei eine solche Reaktionsgeschwindigkeit praktisch nicht mehr möglich.
Anleger können die Vermögensverwaltung der Privatbank bis Ende März 2010 testen. Bereits ab 250.000 Euro ohne aufwändige Verträge und ohne Kleingedrucktes. Sollte ein Kunde am Jahresende nicht völlig zufrieden ist, werden ihm die Hälfte seiner Gebühren gutschreiben.
(Pressemitteilung Donner und Reuschel)

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