Sparda-Bank Berlin: Kundenzufriedenheit als Erfolgsbasis

Die Sparda-Bank Berlin hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 absolviert. Sowohl beim Bilanzgewinn, beim Ergebnis vor Steuern, bei der Mitglieder- und Kundenzahl als auch beim Kreditvolumen konnte die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Deutschland deutliche Zuwächse verzeichnen. „In einem Jahr, das geprägt war von Rettungsaktionen und unvorstellbar hohen staatlichen Hilfen für angeschlagene Banken steht die Sparda-Bank Berlin für Solidität und Verlässlichkeit“, erklärte Dr. Klaus Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Bank, am Donnerstag in Berlin bei der Vorlage der Bilanzzahlen.
Überdurchschnittliche Kundenbindung Gerade in Krisenzeiten wissen die Kunden zu schätzen, dass sie einen vertrauenswürdigen Partner in allen Finanzfragen an ihrer Seite haben. Bereits zum 17. Mal in Folge belegten die Sparda-Banken beim Kundenmonitor Deutschland Platz Eins hinsichtlich Kundenzufriedenheit und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die im Branchenvergleich überdurchschnittlich starke Kundenbindung und hohe Weiterempfehlungsrate sieht Eberhardt als Beleg für die hohe Kundenzufriedenheit. „Daran messen wir unseren Erfolg, nicht an spektakulären, kurzfristigen Rekordgewinnen. Wenn Kunden uns ihren Freunden weiterempfehlen, dann haben wir gute Arbeit geleistet. Weil unsere Mitglieder zugleich unsere Anteilseigner sind, ist das unser Shareholder-Value.“ So konnte die Bank im vergangenen Jahr rund 30.000 neue Kunden gewinnen und knapp 30.000 neue Girokonten eröffnen. Die Zahl der Mitglieder stieg um etwa 15.000 auf 477.569. Damit baute die Sparda-Bank Berlin ihre Stellung als mitgliederstärkste Genossenschaftsbank Deutschlands aus.
Steigerung des Betriebsergebnisses und des Bilanzgewinns Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stieg das Betriebsergebnis vor Steuern um 28,7 % auf rund 13 Millionen Euro. Die Bank erwirtschaftete in 2009 einen Bilanzgewinn von 7,5 Millionen Euro (plus 7,1 Prozent). Die Bilanzsumme ging zurück von 6,1 auf 5,7 Milliarden Euro.
Spitzenplatz bei der Baufinanzierung Vor allem im Kreditgeschäft konnte die Sparda-Bank deutlich zulegen. Die Neuzusagen für Baufinanzierungen einschließlich Prolongationen beliefen sich auf 290 Millionen Euro (plus 27,2 Prozent). Insgesamt stieg das Kreditvolumen um 5,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. „Unsere besonders günstigen Konditionen haben viele Bauherren überzeugt“, erklärte Klaus Eberhardt. „Bei einem Vergleich von 74 Banken durch die FMH-Finanzberatung belegte die Sparda-Bank Berlin im Jahresdurchschnitt einen der Spitzenplätze.“ Die Kundeneinlagen sanken um 5,7 Prozent auf 5 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss konnte um 7,2 Prozent auf 84,1 Millionen Euro deutlich gesteigert werden.
Erfolgreiches Provisionsgeschäft Der Provisionsüberschuss stieg um 2 Prozent auf 20,6 Millionen Euro. Besondere Zuwächse waren im Versicherungsgeschäft mit der DEVK zu verzeichnen, insbesondere durch eine verstärkte Nachfrage nach Vorsorgelösungen. So konnte der Provisionsertrag um 20 Prozent gesteigert werden. Die Versicherungssumme stieg um 10,4 Prozent auf 211 Millionen Euro. Mit diesem Ergebnis belegt die Sparda-Bank Berlin nicht nur Platz Eins als Vermittler für die DEVK, sondern ist zudem deutschlandweit die erfolgreichste Genossenschaftsbank im Versicherungsgeschäft. Das Bauspargeschäft mit dem Verbundpartner Schwäbisch Hall bewegte sich mit einem Volumen von 333,7 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Trotz eines schwierigen Geld- und Kapitalmarktumfeldes in 2009 gelang eine Konsolidierung im Fondsgeschäft. Besonders gefragt waren Garantiefonds des Verbundpartners Union Investment. Sowohl bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall als auch bei Union Investment ist die Sparda-Bank Berlin zweitgrößter Partner. Eine Erfolgsgeschichte war auch der erste eigene Rentendachfonds SpardaRentenPlus, der erst im Oktober aufgelegt wurde und in wenigen Monaten einen Bruttoabsatz von 18,5 Millionen Euro erreichte.
Zum Jahresende 2009 waren bei der Sparda-Bank Berlin 736 Mitarbeiter beschäftigt. Der Anstieg der Personalkosten um 7,4 Prozent auf 40,4 Millionen Euro erklärt sich vor allem durch einen erhöhten Aufwand bei der Bewertung der Rückstellungen, die mit Blick auf das im Jahr 2010 zur Anwendung kommende Bilanzrechnungsmodernisierungsgesetz (BilMoG) bereits 2009 getätigt wurden. Der um 8,2 Prozent auf 42,4 Millionen Euro gestiegene Verwaltungsaufwand resultiert vor allem aus höheren IT- und Softwareaufwendungen.
Deutliche Steigerung des gesellschaftlichen Engagements Um fast 20 Prozent konnten das Budget für gesellschaftliches Engagement gesteigert werden: 837.000 Euro vergab die Sparda-Bank Berlin im vergangenen Jahr aus Reinerlösen des Gewinnsparens an gemeinnützige Vereine und Initiativen in ihrem Geschäftsgebiet. „Dieses Ergebnis macht uns wirklich stolz“, so Klaus Eberhardt. „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr die Schallmauer von einer Million Euro durchbrechen können.“
Neupositionierung als Filial- und Direktbank Klaus Eberhardt forderte die Politik auf, wieder für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. „Die staatlichen Rettungsmaßnahmen für in Schieflage geratene Banken in den vergangenen zwei Jahren waren unumgänglich. Sie haben aber ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. Es darf nicht sein, dass eine Bank, die stets solide gewirtschaftet hat und die Krise aus eigener Kraft gestemmt hat, am Ende die Zeche zahlen muss.“ Eberhardt verwies in diesem Zusammenhang auf die Verwendung von Steuergeldern für Lockangebote sowie auf zunehmende Belastungen durch neue Regulierungsvorschriften und eine überbordende Bürokratie.
Für 2010 erwartet die Sparda-Bank Berlin, die im Mai ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, ein weiterhin solides Wachstum. Große Erwartungen knüpft der Vorstand an die eingeleitete Neupositionierung als Filial- und Direktbank: Die Sparda-Bank Berlin reagiert damit auf veränderte Rahmenbedingungen wie die zunehmende Mobilität, veränderte Kundengewohnheiten und technische Entwicklungen, aber auch auf demographische Veränderungen und zunehmenden Wettbewerbsdruck. „Unsere Botschaft ist: Wir bedienen beide Trends. Unsere Kunden können schnell und unkompliziert Bankgeschäfte online abwickeln, aber sie haben immer auch persönliche Ansprechpartner in der Nähe“, so Eberhardt. Rückgrat des Vertriebs sind und bleiben die Mitarbeiter. „Unser großer Vorteil ist: Als Regionalbank werden Entscheidungen vor Ort getroffen, nicht in einer fernen Konzernzentrale. Zugleich sind wir groß genug, uns als Direktbank zu etablieren. Die meisten anderen Banken und Regionalbanken können das nicht. Ihr „Hoheitsgebiet“ endet oft schon am nächsten Landkreis. Das Internet nimmt auf solche Grenzen keine Rücksicht.“ In der Konsequenz bedeute das auch, dass die Filialexpansion weitestgehend abgeschlossen sei. „Wir sind mit 89 Filialen und SB-Stellen in nahezu allen wichtigen Zentren in unserem Geschäftsgebiet vertreten und erreichbar. Durch die Verlagerung eines Teils des Bankgeschäftes ins Internet können wir uns in den Geschäftsstellen stärker auf die Beratung konzentrieren.“
Die Sparda-Bank Berlin ist die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Deutschland. Die Bank mit Geschäftsstellen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum.
(Pressemitteilung Sparda Bank)

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