Studie: Verbraucher haben Angst vor Hilflosigkeit bei Identitätsdiebstahl

Die Sorge der Bundesbürger vor dem Diebstahl ihrer persönlichen Identität im Internet wächst. Das ist das Ergebnis einer Ende 2009 im Auftrag der CPP Group Deutschland durchgeführten, repräsentativen Verbraucherbefragung. Besondere Angst machen den Befragten demnach zwei Aspekte: Die Hilflosigkeit darüber, was bei einem Identitätsdiebstahl zu tun ist. Und die Besorgnis, dass sich Betrüger mit den gestohlenen Daten Zugang zum Bankkonto verschaffen und dies benutzen könnten. „Die Unsicherheit und damit der Beratungsbedarf der Verbraucher in Sachen Identitätsschutz ist enorm. Das sollten Banken und Sparkassen schleunigst erkennen und ihre Kunden schnellstmöglich darüber informieren, was sie beachten und wie sie sich am besten vor einem Identitätsdiebstahl schützen können“, sagt Sören Timm, Geschäftsführer der deutschen CPP-Niederlassung in Hamburg.
Für die Studie wurden im Rahmen einer Online-Panel-Befragung 1.000 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren durch das Skopos Institut für Markt- und Kommunikationsforschung befragt. 84 Prozent der Verbraucher gaben dabei an, im Identitätsdiebstahl eine ansteigende Gefahr zu sehen. 46 Prozent von ihnen räumten in der Befragung ein: „Ich wüsste nicht, was ich machen sollte, falls meine persönliche Identität gestohlen würde.“ Bei Frauen sowie Personen der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre lag der Anteil derer, die sich als hilflos bezeichneten, mit 55 und 56 Prozent sogar noch höher.
Danach befragt, was ihre größten Ängste bei einem Identitätsdiebstahl wären, nannten die Befragten an Position eins: „Dass Betrüger sich Zugang zu meinem aktuellen Bankkonto verschaffen und dies benutzen.“ Der Verlust von Bargeld oder der Möglichkeit, kurzfristig an Bargeld zu kommen, rangiert auf Platz zwei – gefolgt von der „Angst, dass der Betrug nicht unmittelbar erkannt wird“. Nicht zu wissen bzw. keine Erfahrung zu haben, wie man das Problem schnell lösen sollte sowie die Angst vor finanziellen Kosten belegen die Plätze vier und fünf.
Über das Unternehmen CPP: Als Sicherheitsdienstleister betreut die CPP Group über 11 Millionen Kunden von mehr als 300 Business Partnern wie Markenunternehmen aus dem Finanzbereich, der Tourismus-Branche, dem Versicherungswesen, der Telekommunikation und dem Einzelhandelssektor. Das Unternehmen ist mit Niederlassungen weltweit in 14 Ländern – darunter seit 1993 auch in Deutschland – präsent. In der deutschen Niederlassung, die seit 2008 am Hamburger Hafen ansässig ist, beschäftigen sich inzwischen 80 Mitarbeiter damit, Kunden optimale Hilfestellung in kritischen Situationen wie einem Kreditkartendiebstahl oder Identitätsmissbrauch zu bieten. In den Genuss dieser so genannten „Life Assistance Produkte“ von CPP kommt der Endverbraucher, sobald der Herausgeber seiner Kredit-, Bank oder Bezahlkarte oder beispielsweise auch sein Mobilfunkanbieter diese Leistungen zum Vertragsbestandteil machen.
(Pressemitteilung CPP)

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