Kreditgeber fordern von Firmen für die Finanzierung aussagekräftige Unternehmensplanungen ein

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise haben nach den Erfahrungen der Unternehmensberatungsgesellschaften im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) dafür gesorgt, dass die Kreditgeber – wie beispielsweise die Banken – von Firmen noch stärker aussagekräftige Unternehmensplanungen neben den ohnehin zeitnah verlangten Unternehmenszahlen einfordern.

Die Kreditgeber wollen hiermit nicht zuletzt ihr eigenes Ausfallrisiko minimieren. Die Anforderungen an die Firmen nehmen daher weiter zu. Aus diesem Grund hat das Institut der Unternehmensberater (IdU) im BDU seinen Planungsstandard „Grundsätze ordnungsgemäßer Planung (GoP)“, der die entscheidenden Anforderungen an Unternehmensplanungen enthält, nochmals ergänzt. Die aktualisierte Fassung „GoP 2.1“ wurde besonders um Inhalte erweitert, die den Grad der Planungssicherheit transparenter machen. Darüber hinaus soll das Kreditrating erleichtert werden und Gläubiger ein Unternehmen besser beurteilen können.

„Viele Firmen müssen in ihren Planungen professioneller werden, sonst drohen schnell Liquiditätsprobleme infolge gescheiterter Finanzierungsgespräche. Die Anforderungen orientieren sich hierbei verstärkt daran, welche Risiken Planabweichungen auslösen und wie umfangreich diese ausfallen können“, so Jörg Lennardt, IdU-Vorsitzender und BDU-Vizepräsident. Lennardt sieht in aussagefähigen Unternehmensplanungen die Grundlage für rationale unternehmerische Entscheidungen. Mit ihnen erhalte der Unternehmer oder Manager unter anderem Entscheidungshilfen bezüglich Sachinvestitionen, Finanzierung, Ratingstrategie und Unternehmenszukäufen.

Pressemitteilung Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.

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