AOK: Neun Millionen GKV-Versicherte machen mit bei Prävention

Prävention kommt an: 9 Millionen GKV-Versicherte machen mit AOK führend bei Kita- und Grundschulprojekten Berlin.
Immer mehr Menschen möchten gesünder leben. Das bestätigt der heute vorgestellte Präventionsbericht 2009:
Während 2007 6,6 Millionen Menschen in Deutschland durch gesundheitsfördernde Maßnahmen erreicht wurden, waren es im Jahr darauf bereits 9 Millionen. Erfolgreiche Gesundheitsförderung holt die Menschen in ihrem Lebensumfeld (Setting) ab. Kinder und Jugendliche erreicht man am besten in Kindergarten und Schule, bei Erwachsenen sind es Vereine und natürlich der Arbeitsplatz. „Deshalb siedelt die AOK ihre Präventionsprojekte ganz gezielt hier an – mitten im Leben“, sagt Dr. Herbert Reichelt, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. In Zahlen bedeutet das: Jede zweite Setting-Maßnahme (49 Prozent) wurde 2008 von der AOK angeboten. Das bedeutet auch ein starkes finanzielles Engagement. Während die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hier 0,26 Euro pro Versicherten ausgibt, betragen die Investitionen der Gesundheitskasse mit 0,47 Euro rund das Doppelte. Den Schwerpunkt ihrer Vorbeugungsaktivitäten legt die AOK auf Kindergärten und Schulen. Zu ihren reichweitenstärksten Präventionsangeboten in diesem Bereich gehört das Kindertheater „Möhren, Kinder, Sensationen“, das jedes Jahr durch ganz Deutschland tourt. 85 000 kleine und große Zuschauer haben es 2008 erlebt. Das sind etwa 25 000 mehr als im Vorjahr. Bei der Aktion geht es darum, Kinder und Eltern zu motivieren, sich gesünder zu ernähren und für ausreichende Bewegung zu sorgen. Das Kindertheater ist ein Baustein der AOK-Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“. Zu dieser gehört auch das Kindergarten-Projekt „Tigerkids“, das ebenfalls auf gesunde Lebensführung setzt. Im nächsten Schritt soll das Programm auf Kinderkrippen ausgedehnt werden, so dass auch die Jüngsten einbezogen werden können. Zur Eröffnung der Grünen Woche hat sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ebenfalls dafür ausgesprochen, gesunde Ernährung an Schulen stärker in den Fokus zu rücken. Die AOK ist auf diesem Gebiet bereits mit verschiedenen Aktionen sowie Netzwerkarbeit aktiv und begrüßt diese Unterstützung rund um das „kindliche Verbraucherwissen“. „Denn Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Dr. Reichelt. Auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) konnte die AOK ihre führende Rolle ausbauen, wie der Präventionsbericht 2009 zeigt: 1 896 Betriebe haben die Unterstützung der AOK im Jahr 2008 in Anspruch genommen, 2007 waren es 1 638. Dies bedeutet, dass 55 Prozent aller BGM-Projekte von der Gesundheitskasse durchgeführt wurden. Auch hier hat die AOK deutlich mehr Geld eingesetzt – 0,75 Euro pro Versichertem – als die GKV insgesamt mit 0,51 Euro. Insgesamt wendeten die Gesetzlichen Krankenkassen 2008 rund 340 Mio. Euro für Präventionsmaßnahmen auf, 2007 waren es rund 300 Mio. Euro. Dieser Betrag entspricht 4,83 Euro je Versichertem und liegt damit deutlich über der vom Gesetzgeber empfohlenen Richtgröße von 2,78 Euro.
(Pressemitteilung AOK)

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