Verbraucher überrraschend optimistisch

Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise sind die Deutschen Verbraucher zu einem großen Teil optimistisch.
Dabei zeigt sich aber auch eine Weiterführung des Trends, dass die finanzstarken älteren Zielgruppen eher zu zurückhaltendem Konsumverhalten tendieren. Ebenso gibt es signifikante Unterschiede innerhalb der Gruppen. Zum ersten Mal seit Einführung des Credit Plus- Verbraucherindex im Jahr 2006 liegt der Anteil derjenigen, die ihre Zukunft optimistisch einschätzen, bei fast 70%. So sehen 60% der Befragten der Entwicklung ihres eigenen Haushaltseinkommens und Lebensstandards »recht optimistisch« entgegen. Das ist der höchste Wert aller bisherigen Erhebungen. Wenn man dann noch die 9% derjenigen hinzurechnet, die dies mit »sehr optimistisch« angegeben haben, ergibt sich ein überraschend positives Stimmungsbild der deutschen Verbraucher. Von wegen »No Future« Bei den Optimisten stechen die jungen Menschen heraus. 71% geben an, »recht optimistisch« in die Zukunft zu blicken. Die generell positive Sichtweise nimmt mit zunehmendem Alter der befragten Personen ab. Aber immerhin teilen noch 56% der Personen ab 55 Jahren diese Einschätzung. Wohlhabende optimistischer Auch korreliert die Einschätzung der eigenen finanziellen Zukunft mit dem Einkommen. Während nur 39% der Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen bis 1499 Euro »recht optimistisch« sind, schätzen 74% derjenigen mit einem Einkommen von mehr als 3500 Euro ihre Situation so ein. Westen und Osten noch nicht angeglichen In der Umfrage zeigt sich zudem, dass sich der deutsche Westen und Osten noch nicht angepasst haben. Während im Westen der Anteil der »recht« oder »sehr« optimistisch eingestellten bei 72% liegt, teilen im Osten 62% der Verbraucher diese positive Grundhaltung. Ältere Menschen und Frauen sparen Besonders ältere Menschen und Frauen neigen zum Sparen: 43% der Altersgruppe 35-54 Jahre und 43% der Frauen gaben an, wegen der Krise weniger oder günstiger einzukaufen. Frauen haben besonders bei den Ausgaben für Kleidung gespart (27%). Bei den Männern haben 32% angegeben, weniger zu kaufen und dann am ehesten bei Elektrogeräten zu sparen. Diese Situation erklärt sich Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, so: »In Krisenzeiten steigt regelmäßig die Sparquote der Verbraucher. So auch dieses Jahr. Bevor der Konsum also wieder anziehen kann, muss die Unsicherheit der Verbraucher weichen.« Zudem zeigt sich, dass besonders die Personen mit hohem Haushaltseinkommen zum Sparen neigen: Der Anteil derjenigen »die nicht unbedingt Lust haben, Geld auszugeben, aber die Möglichkeiten dazu hätten«, liegt mit 32% auf dem höchsten Wert aller Credit Plus-Umfragen. Gleichzeitig haben 44% zwar ausgeprägte Konsumwünsche, aber zurzeit nicht die Mittel, diese umzusetzen.
(Pressemitteilung CreditPlus Bank)

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