Sonderbriefmarke 20 Jahre Grenzöffnung Ungarn-Österreich

Die Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze war ein entscheidender Impuls für die revolutionären Vorgänge im Herbst 1989: Sie beschleunigte die historischen Veränderungen, die zum Mauerfall, zur Vereinigung beider deutscher Staaten und zur Überwindung der Spaltung Europas führten.
Das Bundesministerium der Finanzen würdigt das historische Ereignis mit der Herausgabe einer Sonderbriefmarke.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Karl Diller, stellt die Gemeinschaftsausgabe mit Ungarn und Österreich
am 10. September 2009
um 16.00 Uhr
in Hgyeshalom, Hotel Paprika Csárda,
Ungarn
der Öffentlichkeit vor.
Ein Album mit Erstdrucken der Sonderpostwertzeichen überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an István Ujhelyi, Staatssekretär des Amtes des ungarischen Ministerpräsidenten, an Dr. György Csáki, Vorsitzender der Magyar Posta, an Dr. Rudolf Jettmar, Generaldirektor der Österreichischen Post, sowie an Dieter Hartig, Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten e.V.
Nachdem Ungarn im Mai 1989 begonnen hatte, die Grenzanlagen abzubauen, hofften zahlreiche DDR-Bürger über Ungarn und Österreich in die Bundesrepublik Deutschland zu gelangen. Die bundesdeutsche Botschaft wurde Zufluchtsstätte für viele Ausreisewillige und musste bald wegen Überfüllung geschlossen werden. Als die ungarische Regierung am 11. September 1989 den DDR-Bürgern die Ausreise erlaubte, hatte der „Eiserne Vorhang“ einen Riss bekommen.
Das Motiv der Sonderbriefmarke, die einen Wert von 70 Cent hat, entwarf der Grafiker Imre Benedek aus Budapest.
Die Briefmarken sind seit dem 3. September 2009 in den Filialen der Deutschen Post erhältlich. (Pressemitteilung des Bundesministeriums für Finanzen)

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