Immobilien – Mieten oder Kaufen?

Miete statt Kaufen: Die ideale Geldanlage

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Anstatt Ihr Geld in einen Haus- oder Wohnungskauf zu investieren und eine Finanzierung auf sich zu nehmen, können Sie auch weiterhin zur Miete wohnen und Ihr Eigenkapital anlegen.
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, hier nur vier Beispiele: Tagesgeld oder Festgeld, Aktien oder Fonds.

Bei einem Festgeldkonto vereinbaren Sie mit Ihrer Bank, einen festen Betrag für eine genau definierte Laufzeit zu einem festen Zinssatz anzulegen. Erst nach dem Ablauf der vereinbarten Zeit können Sie über Ihr Geld und die erzielten Zinsen frei verfügen. Meist ist eine Verlängerung der Laufzeit möglich. Der Zinssatz kann dann aber wieder ein anderer sein. Beachten Sie: Das Geld liegt wirklich fest. Wollen Sie vorzeitig auf Ihr Geld zugreifen, büßen Sie in der Regel die kompletten Zinsen ein. Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Festgeld.

Etwas anders verhält es sich mit einem Tagesgeldkonto: Sie können täglich über Ihr Vermögen (plus Zinsen) verfügen. Allerdings ist der Zins nicht auf eine bestimmte Laufzeit fixiert, kann sich täglich ändern und ist in der Regel auch geringer als beim Festgeld. Manche Anbieter garantieren allerdings auch beim Tagesgeld den Zins für eine gewisse Zeit – meist für mehrere Monate. Hier finden Sie mehr Information zum Thema Tagesgeld. Zinsen und Bedingungen bei Fest- und Tagesgeld variieren von Anbieter zu Anbieter.

Wer mit Aktien und anderen Wertpapieren handeln will, kommt an einem Depotkonto nicht vorbei. Banken verlangen oft Gebühren für Aufträge und Verwaltung. Das drückt die Rendite. Wer genug Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt hat, kann Kosten sparen, indem er seine Wertpapiere selbst an der Börse handelt. Weniger Erfahrene können auch kostengünstige Depot-Konten bei ihrer Bank eröffnen.
Wer ein Depotkonto eröffnet, sollte über ein gewisses Startguthaben verfügen, das er für einen absehbaren Zeitraum entbehren kann. Banken empfehlen, für Wertpapieranlagen einen Zeitraum von sechs Jahren zu kalkulieren. Wer häufig ordert, sollte ein Depotkonto erst ab einem Mindestanlagevolumen von etwa 5.000 Euro anlegen. Bei den meisten Kreditinstituten fallen Gebühren an, die sich bei Kleinaufträgen nachteilig auswirken.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Brokerage.

Wer einmalig oder regelmäßig Geldbeträge anlegen und sich dabei nicht mit den geringen Zinsen seines Sparbuchs zufrieden geben möchte, für den empfiehlt sich die Investition in einen Fonds. Das Geld vieler Anleger wird in einem Spartopf (Fonds) gesammelt und von einem oder mehreren professionellen Fondsmanagern verwaltet. Sie investieren das Geld in verschiedene Finanzanlagen. Aktien und festverzinsliche Wertpapiere, aber auch Immobilien, sind mögliche Anlageobjekte.

Allerdings sind auch Investmentfonds nicht gegen Kurs- oder Währungsschwankungen resistent. Über einen längeren Zeitraum werden jedoch Kursverluste meist abgefangen, so dass ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals fast nicht möglich ist. Dies kann bei der Direktanlage in Aktien durchaus passieren. Man kann die jeweilige Fondsklasse auch nach dem Risikopotential auswählen. Wichtig ist es, auch auf die anfallenden Gebühren zu achten. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Investmentfonds.

Grundsätzlich müssen Erträge aus Kapitalvermögen versteuert werden. Seit dem 1. Januar 2009 gilt hierbei die Abgeltungssteuer: Wird der Sparerpauschbetrag von 801 Euro jährlich überschritten, ist eine Besteuerung von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer fällig.
Die anfallende Steuer wird von der kontoführenden Bank einbehalten und an das zuständige Finanzamt übermittelt, wenn die Zinsen über dem Freibetrag liegen oder der Sparer keinen Freistellungsauftrag gestellt hat.

Wollen Sie eine Immobilie kaufen und finanzieren oder doch lieber zur Miete wohnen und Ihr Geld gut anlegen? Was für Sie günstiger ist, können Sie mit einem Mieten oder Kaufen Rechner ermitteln.

3 Kommentare zu “Immobilien – Mieten oder Kaufen?”:

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