Elektromobilität für kommunale Unternehmen wichtiges Thema

Deutschlands Stadtwerke wollen sich beim Thema Elektromobilität gemeinsam als starker kommunaler Vorreiter präsentieren. „Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Stadtwerke. Wir sind auf diesem Feld bereits sehr aktiv“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Hans-Joachim Reck. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Aachen oder die Stadtwerke München nehmen bereits am Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) teil. Auch auf lokaler Ebene geben die Stadtwerke Gas bei der Förderung von Elektromobilität. „Gratis-Strom-Aktionen für Elektroautos der Stadtwerke Halle, umsonst Parken beim Aufladen an der E-Tankstelle in Düsseldorf und das „Cluster Elektromobilität“-Projekt der Stadtwerke Würzburg zeigen, wie innovativ kommunale Unternehmen sind“, so Reck weiter. Die größte Stärke sieht Reck in der Kooperationsbereitschaft der Stadtwerke. „Gemeinsam können die Stadtwerke viel bewegen. Handlungsbedarf sehen sie beispielsweise bei der technischen Infrastruktur.“ Im Rahmen eines Workshops wollen die Stadtwerke nun einen Anforderungskatalog an die Hersteller erstellen. Die Veranstaltung „E-Tankstellen auf Stadtwerkeinfrastruktur“ der STAWAG findet am 19. August 2009 in Aachen statt. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt 1.350 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser und Entsorgung. Mit über 220.000 Beschäftigten wurden 2008 Umsatzerlöse von rund 72 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 56,9 Prozent in der Strom-, 52,1 Prozent in der Erdgas-, 75,5 Prozent in der Trinkwasser-, 50,3 Prozent in der Wärmeversorgung und 11,2 Prozent in der Abwasserentsorgung.
(Pressemitteilung Verband kommunaler Unternehmen)

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