Sparkassen stellen sich gegen Kreditklemme

Die Sparkassen in Deutschland stemmen sich mit Macht gegen eine Kreditklemme.
So wurden im ersten Halbjahr 2009 knapp 30 Milliarden Euro Kredite an Unternehmen und Selbständige von den Sparkassen neu zugesagt. Das entspricht einer Steigerung von rund einer Milliarde Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008. „Diese Steigerung ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Konjunktur sich im ersten Halbjahr 2008 auf einem Höhepunkt befand und erst danach abgefallen ist“, so Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, heute in Berlin.
Ein Plus konnten die Sparkassen auch bei den Darlehensauszahlungen verbuchen. Insgesamt wurden 25,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2009 an Unternehmen und Selbständige ausgezahlt, 1,3 Mrd. Euro mehr als im ersten Halbjahr 2008. Stand Ende Juni hatten die Sparkassen gewerbliche Kredite im Volumen von 303,7 Milliarden Euro in den Büchern. Dies waren 6,4 Milliarden Euro mehr als zu Jahresbeginn. Damit hat sich der Kreditbestand der Sparkassen innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 14,2 Mrd. Euro erhöht. Dies entspricht einer Steigerung der Kreditbestände um 4,9 Prozent. Darüber hinaus verzeichnen die Sparkassen im Augenblick bereits zugesagte, aber noch nicht von den Mittelständlern in Anspruch genommene Kredite in einem Gesamtvolumen von rund 4 Mrd. Euro. „Diese Zahlen verdeutlichen die große Bedeutung der Sparkassen für die Finanzierung des deutschen Mittelstandes gerade in schwieriger Zeit. Dezentrale Verbundstrukturen, wie sie die Sparkassen haben, sind ein entscheidender Standortvorteil für die deutsche Volkswirtschaft. Sparkassen stemmen sich mit aller Macht gegen eine Kreditklemme.“, sagte der DSGV Präsident. (Pressemitteilung Deutscher Sparkassen- und Giroverband)

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