Apotheken werden in Pandemieplan integriert

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Schweinegrippe zu einer weltweiten Pandemie erklärt. Mit der nunmehr aktivierten Alarmstufe 6 fordert die WHO ihre Mitgliedsländer auf, die Gesundheitssysteme auf eine Bekämpfung der Grippe einzustellen. Das bezieht sich auch auf die Produktion und Lagerung von Impfstoffen.
Die Bundesländer haben sich in Vorbereitung auf eine Influenzapandemie mit antiviralen Arzneimitteln für die Bevölkerung bevorratet. Die wohnortnahen Apotheken sind laut den Pandemieplänen der Bundesländer für die dezentrale Versorgung der Bundesbürger mit antiviralen Arzneimitteln verantwortlich. Wie die Apotheken konkret eingebunden sind, hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
„Apotheken sind für die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zuständig, im Fall einer Influenzapandemie insbesondere mit der Versorgung antiviraler Arzneimittel. Wichtig ist es, besonnen zu reagieren und nicht in Panik zu verfallen. Es ist ratsam, sich über die Medien über die weitere Entwicklung zu informieren“, so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer.
Die Symptome der Schweine-Influenza ähneln denen einer saisonalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie Husten, zusätzlich teilweise auch Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
(Pressemitteilung der ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände)

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