Kreditkarten – mit seinem guten Namen bezahlen

Bezahlen im Ausland

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Immer flüssig – auch im Urlaub. Das ist der besondere Reiz einer Kreditkarte. Man erspart sich den Weg zur Wechselstube oder zu einem Geldautomaten und zahlt einfach mit der Kreditkarte. Doch was praktisch ist, hat seinen Preis. Oft ist der Wechselkurs beim Bezahlen per Kreditkarte für den Kunden ungünstig oder der Kartenanbieter nimmt zusätzliche Gebühren für das Bezahlen im Ausland, teilweise bis zu zwei Prozent.

Ein Abrechnungstrick ist zum Beispiel, wenn ein Händler im Ausland dem Kunden eine Rechnung in der geltenden Landeswährung vorzeigt und der Kunde unterschreibt, ohne eine Klausel im Kleingedruckten zu lesen. Darin steht dann zum Beispiel, dass nicht das Kreditkarteninstitut, sondern der Händler selbst den Kaufbetrag umrechnet. Zu einem ungünstigen Kurs und mit zusätzlichen Gebühren. Dieses Vorgehen ist, hat der Kunde die Rechnung unterschrieben, juristisch zulässig und heißt Dynamic Currency Conversion (dynamische Währungsumrechnung). Die Anbieter Mastercard und Visa verlangen von den Händlern, dass sie ihre Kunden vor der Unterschrift über Kurse und Kosten informieren. Doch dies tun viele nicht.

Vorsicht also vor dem Kleingedruckten. Wer dennoch unterschrieben hat, sollte sich bei seinem Kreditkartenanbieter beschweren, damit der Fall untersucht wird und zu viel gezahltes Geld eventuell erstattet werden kann.

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