Deutsche Bank erwirbt Agency-Securities-Lending-Geschäft der Dresdner Bank

Die Deutsche Bank AG (XETRA:DBKGn.DE / NYSE:DB) wird von der Commerzbank AG (XETRA:CBK GY) das globale Agency-Securities-Lending-Geschäft der Dresdner Bank erwerben. Wie die Banken heute mitteilten, ist eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden.
Die Agency-Securities-Lending-Plattform der Dresdner Bank wird in das Trust & Securities Services (TSS)-Geschäft im Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB) der Deutschen Bank integriert. Dort wird es als Teil des lokalen Custody-Geschäfts unter der Verantwortung von Roger Harrold, Global Head of Domestic Custody Services, geführt werden.
Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss der Transaktion steht unter anderem unter dem Vorbehalt, dass die erforderlichen kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen erteilt werden. Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal 2009 abgeschlossen.
„Mit dieser Übernahme ergänzen wir unsere Custody-Plattform von Global Transaction Banking um einen der größten Anbieter von Depotbank-unabhängigen Agency-Securities-Lending-Dienstleistungen“, kommentierte Harrold. „Unser Ziel ist es, das Leistungsangebot für unsere Kunden kontinuierlich zu erweitern. Mit der jüngsten Übernahme kommen wir auf diesem Weg zweifellos einen weiteren Schritt voran.“
Der Verkauf des globalen Agency-Securities-Lending-Geschäfts der Dresdner Bank ist Teil der Commerzbank-Strategie, sich künftig auf ihre Hauptmärkte und -aktivitäten zu konzentrieren.
Tim Smollen, Global Head Agency Lending der Dresdner Bank, der das Geschäft auch nach dem Vollzug der Transaktion leiten wird, fügte hinzu: „Wir freuen uns darauf, mit unseren neuen Kollegen zusammenzuarbeiten, um die reibungslose Integration unseres Geschäfts sicherzustellen und den Kunden der Deutschen Bank unsere komplementären Dienstleistungen anzubieten. Unser globales Geschäft, unsere Kunden und unsere angestrebten Ziele im Agency-Lending-Bereich fügen sich hervorragend in die Plattform der Deutschen Bank ein.“
Pressemitteilung der Deutschen Bank

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