Reisegepäckversicherung – Notwendiger Schutz auf Reisen?

Was bezahlt die Versicherung im Schadensfall?

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Kommt es zu einem Schaden oder Verlust, zahlt die Versicherung nur den Zeitwert beziehungsweise die Reparaturkosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Der Zeitwert entspricht nicht dem Beschaffungspreis, sondern errechnet sich aus dem Neuwert gemindert um Alter und Abnutzung des Gegenstandes. Kommt also der alte Koffer abhanden, deckt das Versicherungsgeld die Kosten für ein neues Modell nur zum Teil. Wird er beschädigt, kommt die Versicherung für die Reparatur auf.

Einige Policen sehen auch einen Selbstbehalt vor. Gerade wenn die Reisegepäckversicherung als Einzelvertrag abgeschlossen wird, sind Selbstbeteiligungen um die 50 Euro üblich. Bei Abschluss von weiteren Verträgen aus dem Reisebereich, wie zum Beispiel der Reiserücktrittskostenversicherung oder der Auslandsreisekrankenversicherung, entfällt der Selbstbehalt meistens.

Ähnlich wie bei der Hausratversicherung sollte darauf geachtet werden, den Wert des Reisegepäcks korrekt anzugeben. Liegt eine Unterversicherung vor, kommt die Versicherung auch nur anteilig für den entstandenen Schaden auf. Wurde beispielsweise der Wert der versicherten Sachen nur mit der Hälfte des tatsächlichen Wertes angegeben, ersetzt die Versicherung bei jedem Schadensfall auch nur 50% des Schadens.

Bei der Zahlung der Versicherung sollten folgende Besonderheiten beachtet werden:

  • bei Filmen, Datenträgern oder Tonträgern wird nur der Materialwert ersetzt
  • bei Ausweispapieren werden die amtlichen Gebühren erstattet, Fahrkosten oder ähnliches jedoch nicht
  • Schäden an Pelzen, Schmuck oder Fotoapparaten werden in der Regel nur mit max. 50 % der Versicherungssumme ersetzt

Ein Kommentar zu “Reisegepäckversicherung – Notwendiger Schutz auf Reisen?”

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