Skurrile Mietrechtsfälle

Ein Vermieter hat nicht immer Anlass zum Lachen, gerade wenn es um das eigene Mietobjekt geht. Bedenkt man jedoch, welche Rechtsstreitigkeiten und Mietrechtsprozesse andere Vermieter bereits geführt haben, geraten die eigenen negativen Erfahrungen schnell in Vergessenheit. meineimmobilie.de, das Immobilienportal für Immobilienbesitzer und Vermieter, stellt einige unglaubliche Rechtsfälle der letzten Jahre vor.

Da gab es beispielsweise den Fall eines Mieters, der Nacht für Nacht seinem Vermieter ein Taxi bestellte. Die ahnungslosen Taxifahrer klingelten ihren vermeintlichen Fahrgast häufig zur Unzeit aus dem Bett, was den Vermieter regelmäßig um seinen Schlaf brachte.

Der Streit eskalierte, als anstelle des Taxifahrers ein Bestatter vor der Tür stand, um den angeblich verstorbenen Vermieter abzuholen.

Der nächste Fall ereignete sich in Berlin: Ein Mieter hielt ein Schwein in seiner Wohnung. Vergeblich versuchte der Vermieter den vierbeinigen Untermieter aus der Wohnung zu klagen. "Schnitzel", wie der Mieter seinen borstigen Mitbewohner liebevoll nannte, durfte trotz Klage bleiben (AG Berlin-Köpenick, Urteil v. 13.07.2000, 17 C 88/00, GE 2000, S. 1187).

Mit Blumentöpfen, Lampen und anderen Deko-Gegenständen verschönerte eine Mieterin aus Münster das gesamte Haus samt Treppenhaus und Vorgarten. Eine alte, türkisfarbene Nähmaschine im Vorgarten brachte für den Vermieter das Fass dann zum Überlaufen: Mit einer Unterlassungsklage stoppte er die Deko-Wut seiner Mieterin (AG Münster, Urteil v. 31.07.2008, 38 C 1858/08, WM 2008, S. 664).

Mehr ungewöhnliche und aktuelle Urteile, z.B. zu den Themen Betriebskosten, Schönheitsreparaturen oder Mieterhöhung, finden Immobilienbesitzer und Vermieter auf meineimmobilie.de . Leicht verständlich und auf den Punkt gebracht, können sich Immobilienbesitzer schnell und umfassend über ihre Rechte informieren.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder