So sparen Sie Erbschaftsteuer!

Mit einer Schenkung Erbschaftssteuern sparen

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Max und Julia wohnen seit über zehn Jahren zusammen. Den Bund der Ehe wollen sie aber nicht eingehen. Max ist jetzt 50 Jahre, Julia 46 Jahre. Durch seinen Verdienst und eine Erbschaft hat Max eine hohe Geldsumme auf einem Tages- und Festgeldkonto angelegt. Für den Fall der Fälle wünscht er sich, dass Julia möglichst wenig Erbschaftsteuer zahlen muss. Kurzum: Durch eine Schenkung soll Julia Steuern sparen. Aber Achtung! Eine Schenkung ist nicht unbedingt steuerfrei. Wie bei der Erbschaft gilt bei der Schenkung der gleiche Steuerfreibetrag. Schenkt Max seiner Julia mehr als 20.000 Euro, dann muss sie Schenkungsteuer bezahlen.

Kann man durch eine clevere Strategie durch Schenkungen Steuern sparen? Ja. Der Vorteil bei der Schenkung ist, dass sich der Freibetrag alle zehn Jahre automatisch erneuert. Sollte Max weitere 30 Jahre mit seiner Julia glücklich zusammen leben, könnte sie in diesem Zeitraum dreimal von ihrem Freibetrag profitieren.
Geld oder Güter, die man zehn Jahre vor dem Tod des Angehörigen erhalten hat, muss der Beschenkte bei der Erklärung zur Erbschaftsteuer beim Finanzamt angeben. Schenkt Max seiner Freundin heute 20.000 Euro und stirbt er überraschend in zwei Wochen, dann fällt dieser Betrag auch in die gesamte Erbschaft.

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