Finanzkrise: Österreich stärkt Hypo Group Alpe Adria mit 900 Mio.

Die Hypo Alpe-Adria-Bank International AG erhält insgesamt 900 Mio. Euro von der Republik Österreich. Damit kann die Hypo Group Alpe Adria als erste Bank Österreichs der Wirtschaft möglichst schnell Gelder zur Verfügung stellen. Wettbewerbsfähige Kernkapitalquote von 8,4 % erzielt.

Am 23. Dezember 2008 wurden zwischen der Republik Österreich und der Hypo Group Alpe Adria die Vereinbarungen über die Zeichnung von Partizipationskapital in Höhe von 900 Mio. Euro unterzeichnet.

Damit wird die Hypo Alpe-Adria-Bank International AG zum Jahresende eine Kernkapitalquote von 8,4 % und eine Gesamteigenmittelquote von 11,8 % erreichen.

„Eine Erhöhung der Kernkapitalquote ist unumgänglich, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit sind wir besser kapitalisiert als je zuvor. Das ist eine gute Nachricht für die Bank, die Mitarbeiter und vor allem für die Kunden“, so Dr. Tilo Berlin, Vorstandsvorsitzender der Hypo Group Alpe Adria.

Zusätzlich verpflichtete sich die Hypo Group Alpe Adria zumindest den doppelten Betrag des erhaltenen Partizipationskapitals, somit 1,8 Mrd. Euro in den nächsten 3 Jahren wieder der Wirtschaft in Form von Krediten und Leasingfinanzierungen anzubieten.

„Es ist uns sehr wichtig, kleinen und mittleren Betrieben, sowie Privatkunden in diesen schweren Zeiten als starker Partner sehr rasch zur Seite zu stehen. Wir sind stolz, als erste Bank die Wirtschaft mit frischem Kapital zu versorgen“ so Dr. Tilo Berlin, Vorstandsvorsitzender der Hypo Group Alpe Adria.

„Die rasche Vereinbarung spricht für die Kompetenz und die Lösungsfähigkeit des Finanzministeriums als auch der Nationalbank und Finanzmarktaufsicht. Diese Institutionen haben unseren vollsten Respekt“, fügt Dr. Tilo Berlin hinzu.

Pressemitteilung der Hypo Group Alpe Adria

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