Familienreport: Ein Drittel aller jungen Eltern riskiert Versorgungslücke im Alter

30 Prozent aller jungen Eltern besitzen keine private Altersvorsorge. Das ergab eine repräsentative forsa-Befragung, die im aktuellen Familienreport 2008 von CosmosDirekt erschienen ist. Der Bericht untersucht das Finanzmanagement junger Familien in Deutschland und macht deutlich, dass viele Menschen die Gefahr der Altersarmut unterschätzen – trotz sinkender staatlicher Leistungen.

„Wie ist Ihre Familie für die Zukunft abgesichert?“, danach befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa junge Eltern. Platz eins belegte die private Altersvorsorge: 70 Prozent der Eltern besitzen eine Absicherung für den Ruhestand.

Fast ein Drittel (30 Prozent) der Befragten hat bisher jedoch keine private Altersvorsorge. Ein wenig überraschendes Ergebnis der Umfrage zeigt zudem: Je weniger Geld die Familien besitzen, desto schlechter ist ihre Absicherung.

So verfügen nur 52 Prozent der Haushalte mit einem niedrigen Nettoeinkommen (unter 1.500 Euro) über eine private Altersvorsorge, bei denjenigen mit mittlerem Budget (1.500 Euro bis unter 3.000 Euro) sind es 73 Prozent, bei solchen mit hohem (über 3.000 Euro) 77 Prozent.

CosmosDirekt rät gerade Familien, sich vor Altersarmut zu schützen. Ein Riester-Vertrag ist aufgrund der hohen staatlichen Förderquoten eine ideale Vorsorgeform für Familien.

Für jedes vor 2008 geborene Kind gibt es beispielsweise 185 Euro staatliche Zulage pro Jahr, für ab 2008 zur Welt gekommenen Nachwuchs 300 Euro.

„Wer eine Riester-Rente abschließt, sollte darauf achten, dass hohe Kosten nicht die spätere Rendite schmälern“, sagt Peter Stockhorst, Vorstandsvorsitzender von CosmosDirekt.

So bietet der Direktversicherer eine der höchsten garantierten Renten bei der klassischen Riester-Rentenversicherung und geht aus einem aktuellen Vergleich der Stiftung Warentest (10/2008) als Testsieger (Note 1,3) hervor.

Jeder Vierte würde gern mehr vorsorgen
Die forsa-Umfrage zeigt zudem, dass viele Familien neben einer Altersvorsorge auf folgende Absicherungsformen setzen: Eine Lebensversicherung besitzen 66 Prozent der Befragten. Über ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto verfügen 58 Prozent.

Beliebt sind außerdem Immobilienanlagen (45 Prozent) sowie Fonds und Aktien (39 Prozent). Eine Ausbildungsversicherung für ihr Kind haben dagegen nur 22 Prozent der Eltern abgeschlossen.

Jeder Vierte würde gerne mehr Geld in die Zukunft seiner Familie investieren. Fast 31 Prozent der Eltern planen beispielsweise, für ihr Kind eine eigene Altersvorsorge abzuschließen. 14 Prozent der Befragten haben dies bereits getan.

Fast jede vierte Familie benötigt Finanzspritze Wofür das Geld der Familie ausgegeben wird – ob für die Absicherung der Angehörigen oder für ein neues Auto – entscheiden laut Umfrage in den meisten Familien die Partner gemeinsam (41 Prozent).

Nur jede vierte Frau überlässt die Geldangelegenheiten der Familie allein ihrem Partner, bei den Männern ist es jeder Fünfte (18 Prozent), der sich in punkto Finanzen auf seine bessere Hälfte verlässt.

Um finanziell über die Runden zu kommen, benötigen 23 Prozent der Eltern gelegentlich oder regelmäßig finanzielle Hilfe von Verwandten oder Freunden.

Die meisten Eltern nutzen das Extra in der Haushaltskasse für Freizeitaktivitäten wie Kino, Ausflüge oder Urlaub (39 Prozent).

30 Prozent finanzieren damit die Hobbys ihrer Kinder, 23 Prozent geben es für Nachhilfestunden aus und 15 Prozent für Versicherungen und Vorsorge. 76 Prozent der Befragten erhalten keine finanzielle Unterstützung.

Der Familienreport 2008
Für den aktuellen Familienreport von CosmosDirekt befragte forsa über 1.000 Eltern im Alter von 25 bis 45 Jahren.

Die Studie untersucht die Situation von jungen Familien in Deutschland: Wie managen sie ihren komplexen Alltag, welchen Stellenwert besitzt der Beruf und wie handhaben sie das Thema Vorsorge und Finanzen? „Bei uns können sich Eltern rund um die Uhr schnell und flexibel absichern“, sagt Peter Stockhorst.

Pressemitteilung der CosmosDirekt

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