Im Test: Giro4Free der SEB Bank

Giro4Free: Nachteile und forium.de-Testurteil

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Nachteile des Giro4Free

Die monatliche Kontoführung des Giro4Free ist zwar kostenlos. Um in den Genuss des Giro4Free-Kontos zu kommen, benötigt der Bankkunde aber eine positive Bonität, eine Schufa-Auskunft sowie aktuelle Einkommensnachweise und einen monatlichen Gehaltseingang von mindestens 1.250 Euro.

Auch der Zins für einen Dispositionskredit ist für den Kunden mit 14,20 Prozent pro Jahr recht hoch. Bei geduldeten Kontoüberziehungen beträgt der Zins immerhin18,50 Prozent.

Ein weitere Einschränkung des Angebots: Bargeldauszahlungen an fremden Geldautomaten mit der Maestro-Card sind nicht gerade preiswert. Während der Karteninhaber im Inland und im europäischen Ausland ein Prozent, mindestens aber vier Euro, des abgehobenen Bargeldbetrages bezahlen muss, werden außerhalb Europas jeweils vier Euro pro Abhebung fällig.

forium.de Testurteil
Das Giro4Free -Konto der SEB Bank überzeugt aufgrund seiner kostenlosen Kontoführung, seiner kostenlosen Zusatzleistungen wie dem Kartenschutz, der 24-Stunden-Hotline inklusive des Notfallbargeldes. Durch das relativ große Filialnetz ist das Giro4Free zudem eine gute Alternative für all jene, die hin und wieder Wert auf eine persönliche Beratung in der Filiale legen und gelegentlich eine Überweisung oder einen Scheck persönlich am Schalter abgeben wollen. Aufgrund seiner Einschränkungen, wie dem monatlichen Mindesteingang und den Kosten fürs Geldabheben an Fremdautomaten weist das Angebot aber auch einige Schwachpunkte auf.

Unternehmensinformation

Die SEB Bank, ein Tochterunternehmen des schwedischen SEB (Skandinaviska Enskilda Banken) Konzerns, verfügt in Deutschland über insgesamt 173 Bankfilialen mit rund einer Millionen Kunden. Zudem gehört die SEB dem Bundesverband deutscher Banken an und ist Mitglied des Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Die Staatsgarantie von Bundeskanzlerin Merkel gilt auch für alle Spareinlagen bei der SEB Bank.

In Deutschland bietet die SEB Bank Privatkunden fünf Girokonten an. Neben dem Giro4Free-Konto offeriert die Bank zwei gebührenpflichtige Konten, ein kostenloses Startkonto für Schüler, Auszubildende und Studenten und ein Geschäftskonto. Mit einem Anteil von rund 60 Prozent unter allen Girokonten hat das Giro4Free die Spitzenposition inne.

Was halten Sie von diesem Angebot oder welche Erfahrungen haben Sie mit der Bank gemacht? Diskutieren Sie mit in Forium Experten, dem Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen .


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