Ethik-Bank: Ethik-Research als Schutzwall vor Finanzkrise

Die EthikBank hat ihr Ethik-Research auf den neuesten Stand gebracht. Dabei wird die soziale und ökologische Qualität der Unternehmen und Staaten untersucht, in die die Bank auf Basis ihrer Anlagekriterien investiert.

Wieder gab es Bewegung in alle Richtungen, zum Beispiel wanderten die Deutsche Telekom und die Commerzbank von der Negativliste in die Positivliste.

Hochtief und HeidelbergCement haben diese verlassen und werden nun unter „Kontroverse“ geführt. Überraschende Neuzugänge sind ferner die Deutsche Börse und der Duftstoffproduzent Symrise.

„Dass unser Ethik-Research nun auch zu einem Schutzwall gegen die Folgen der Finanzkrise geworden ist, hätten wir vor einem Jahr noch nicht geglaubt.“, kommentiert Klaus Euler, Vorstandsvorsitzender der Bank, die neue Bedeutung dieses Instrumentes.

Deutlich werde das am Beispiel der USA, die nach wie vor das Schlusslicht im Nachhaltigkeitsrating für Staaten bilden.

Aktuelle Änderungen im Ethik-Research
Hochtief hat die Positivliste der EthikBank verlassen und wandert in „Kontroverse“. Drei Gründe veranlassten die Bank zu diesem Schritt:

Bauarbeiten am Reaktor in Tschernobyl, ein Auftrag des australischen Verteidigungsministeriums und der Einsatz tropischer Harthölzer bei Bauprojekten. HeidelbergCement folgt Hochtief auf dem Fuße. Ursache dafür ist ein kartellrechtlicher Konflikt.

Pressemitteilung der Ethik Bank

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