Deutsche Kaupthing-Kunden nicht schlechter stellen als britische Sparer

Kaupthingbank-Kunden bitten Bundeskanzlerin, nachdrücklich für den Erhalt ihrer vollständigen Ersparnisse einzutreten.

Die von dem Verlust ihrer Einlagen bedrohten deutschen Kunden der Kaupthingbank bitten die Bundesregierung, einen vollständigen Erhalt ihrer Ersparnisse sicherzustellen. Dies habe Großbritannien auch für seine Kunden der islandischen Icesave-Bank erreicht.

Die Ankündigung eines Sprechers des Bundesfinanzministers, nach der sich die Bundesregierung lediglich für eine Entschädigung von maximal 20.000 Euro bei der isländischen Regierung einsetzt, kritisierten die Betroffenen.

Es sei nicht einzusehen, warum die deutschen Sparer gegenüber den britischen schlechter gestellt werden. Die Kaupthingbank-Kunden baten die Bundeskanzlerin, mit gleichem Engagement und Nachdruck in Island für die deutschen Sparer aufzutreten, wie dies Großbritannien für seine Bürger getan habe.

Die Briten hatten sich mit der isländischen Regierung auf eine Garantie verständigt, mit der die britischen Spareinlagen vollständig abgesichert wurden.

Da die Situation bei der Kaupthing-Bank mit der der britischen Icesave vergleichbar ist, bitten die deutschen Kaupthing-Kunden die Bundesregierung, im Hinblick auf die Sicherung der Einlagen dem Vorbild Großbritanniens zu folgen.

„Kaupthingkunden sind solide Sparer, die die Bundesregierung nicht im Regen stehen lassen kann", betonte ein Sprecher der von der Sperrung der deutschen Konto betroffenen Kaupthing-Kunden.

„Kaupthingkunden sind genau die deutschen Kleinsparer, denen die Bundeskanzlerin Sicherheit versprochen hat. Wir setzen großes Vertrauen in das Verhandlungsgeschick der Bundesregierung, unsere Spareinlagen vollständig zurück zu holen."

Pressemitteilung der Kaupthingbank-Kunden

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