Bringt die elektronische Gesundheitskarte den gläsernen Patienten?

Welche Daten werden gespeichert?

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Die neue elektronische Krankenversicherungskarte soll wesentlich mehr Informationen zur Gesundheit des Patienten aufnehmen können als die bisherige. Administrative Daten, die schon auf der herkömmlichen Karte sind, gibt es auch auf der neuen: Name und Adresse des Versicherten, Versicherungs- und Zuzahlungsstatus, Geburtsdatum werden auf jeder Karte gespeichert.

In Planung ist ebenfalls, dass die Karte das herkömmliche Rezept ersetzt. So muss der Arzt dem Patienten keinen Ausdruck des verschriebenen Mittels mehr mitgeben. Stattdessen speichert er die Informationen auf der Karte, die dann vom Apotheker ausgelesen werden können. Das neue e-Rezept ist ein weiterer Pflichtbestandteil der Karte.

Wer hat Zugriff?
Eine große Frage, gerade in Zeiten des Datendiebstahls ist die nach der Sicherheit. Wer hat Zugriff auf die persönlichen Daten der Patienten?
Die Informationen auf der elektronischen Gesundheitskarte und jene, die später auf externen Servern abgelegt werden, können nur von Personen mit so genannten Heilberufsausweisen eingesehen werden, ebenfalls erforderlich ist die PIN – also die Zustimmung – des Versicherten.

Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser und weitere Einrichtungen im Gesundheitswesen müssen die Karten selbstverständlich lesen können und Zugang zum Server haben, auf dem weitere medizinische Daten gespeichert werden. Der erste Schritt hierzu ist, die Praxen mit den neuen Kartenterminals auszustatten. Die Mediziner sollen entsprechende Zuschüsse und Pauschalen für Installationen und die Anpassung ihrer Software erhalten.
Hier finden Sie weitere Informationen zur gesetzlichen und zur privaten Krankenversicherung .

Welche Daten kann der Patient freiwillig auf der Karte speichern? Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite.

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