Kinder: DEUTSCHE BKK fordert neue Vorsorgeuntersuchungen

Die DEUTSCHE BKK begrüßt die geplante Einführung der Kindervorsorgeuntersuchung U7a für alle gesetzlich versicherten Kinder. Gleichzeitig fordert sie, auch die Zusatzuntersuchungen U10 und U11 diesen Kindern zugänglich zu machen, indem die Kosten hierfür von allen Kassen getragen werden.

Alle drei Untersuchungen müssten allerdings an veränderte gesellschaftliche Bedingungen angepasst werden. Anfang des Jahres hatten DEUTSCHE BKK und KKH als erste Krankenkassen die drei Untersuchungen in modernisierter Form in ihren Leistungskatalog aufgenommen.

Die Vorsorgeuntersuchungen U7a, U10 und U11 schließen die bestehenden großen Lücken zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr sowie dem 5. und 12. Lebensjahr in der präventiven ärztlichen Betreuung und Behandlung. Ralf Sjuts, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK:

„Wenn neue Kinderuntersuchungen als Kassenleistung eingeführt werden, dann sollten sie den Bedürfnissen unserer Zeit angepasst sein.“

Die von der DEUTSCHEN BKK und der KKH gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) angebotenen Untersuchungen sind an neue gesellschaftliche Bedingungen adaptiert: Erkrankungen haben sich weiterentwickelt, neue Störungsbilder wie Allergien und Übergewicht sind hinzugekommen, Entwicklungsprobleme und psychosoziale Erkrankungen haben zugenommen.

Neue Vorsorgeuntersuchungen für alle gesetzlich versicherten Kinder dürfen diese Entwicklung nicht ignorieren.

Pressemitteilung DEUTSCHE BKK

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