Eigenheimkredit mit Verkaufsschutz

Als erste große Bank in Deutschland wird die Commerzbank in Kürze einen neuen Eigenheimkredit mit Verkaufsschutz anbieten. Hierbei verzichtet die Bank vertraglich ausdrücklich auf die Möglichkeit, den Kredit zu einem späteren Zeitpunkt weiterzuverkaufen.

Dem Kunden wird garantiert, dass sein Kredit über die gesamte Laufzeit bei seiner Bank bleibt. Der Preis für die Garantie wird sich zwischen 0,1% und 0,2% p.a. bewegen. Auch bestehende Kunden werden das neue Angebot nutzen können.

„Wir reagieren mit diesem innovativen Angebot auf die Sorgen vieler Eigenheimbesitzer, die sich dauerhaft denselben Bankpartner an ihrer Seite wünschen“, so Achim Kassow, Mitglied des Vorstands der Commerzbank für den Bereich Privat- und Geschäftskunden.

Nach einer aktuellen und repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank erwarten über 80% der Befragten, dass sich Banken dieses Themas annehmen.

Fast zwei Drittel der Befragten wären über einen Verkauf ihres Eigenheimkredits verärgert, die Hälfte beunruhigt und nur jeder Fünfte hätte damit keine Probleme. Rund 80% zeigen großes Interesse an einer garantierten Nichtveräußerung.

Eine Zusammenfassung der Studie ist unter www.commerzbanking.de/immo nachzulesen.

Pressemitteilung der Commerzbank

Ein Kommentar zu “Eigenheimkredit mit Verkaufsschutz”

  1. teddor

    Das kann doch nicht wahr sein! Jeder Kunde setzt Vertrauen in „seine“ Bank, sonst hätte er gleich eine andere Bank gesucht. Dass sich das Verbleibendürfen eine renomierte deutsche Bank, wie die Commerzbank eine sein will, jetzt auch noch durch Zinsaufschläge versüßen lassen will und dabei die Angst ihrer Kunden ausnutzt, ist schon ein mittelprächtiger Hammer. Dass eine Bank eine Forderung ohne Mitwirkung seines Kunden aus Gewinninteresse verscherpelt und den Kunden dabei einem mehr als zweifelhaften Schichsal überläßt, ist eine weiterer Hammer.
    Schon mein Vater war langjähriger Kunde bei dieser Bank; der würde sich heute im Grabe herumdrehen. Ich werde für meinen Teil die Konsequenz ziehen und meine gesamten Konten bei diesem Laden auflösen.
    Das Verhalten der Banken, dazu gehören ja auch einige Sparkassen, ist skandalös. Wo bleiben dabei unsere so oft gepriesenen Tugenden wie Verläßlichkeit und Ehrlichkeit. Selbst das Gesetzt, das die Bundesregierung jetzt in aller Eile plant, ist nichts als Augenwischerei. Es spielt nur noch diesen ausgepochten Bandmanagern in die Hände. Der sich auf Zypris und Co verläßt, ist schon verlassen.
    Betroffene sollten sich unverzüglich ggf. mit Hilfe eines Rechtsanwalts(sh. Sendung Plusminus vom 22. 1. 2008 http://www.plusminus.de) mit seiner Bank in Verbindung setzten und eine Verzichtserklärung auf Abtretung der Darlehensforderung stellen. Dies sollte man erst recht dann tun, wenn man eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat.

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