EthikBank: Gewinnzone im fünften Geschäftsjahr erreicht

Wenn die EthikBank am 15. Dezember 2007 ihr 5-jähriges Bestehen feiert, freuen sich die Alternativ-Banker vor
allem über zwei Dinge:

das Erreichen der Gewinnzone und das starke Wachstum, welches die Bank ohne nennenswerte Werbebudgets erreicht
hat.

Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 45 Prozent gewachsen. Diesen Rückenwind will sie nun nutzen und im Jahr 2008 den Vertrieb weiter stärken.

Gewinnzone im fünften Geschäftsjahr erreicht

Nach Abzug aller Kosten erzielt die EthikBank im fünften Jahr ihrer Geschäftstätigkeit einen Überschuss von 140.000 Euro.

„Das ist ein Ergebnisbeitrag auf bescheidenem Niveau, aber das Ergebnis ist positiv, und darauf sind wir angesichts der Wettbewerbssituation stolz.“

So kommentiert der Vorstandsvorsitzende Klaus Euler das Ergebnis. „In unserer Branche toben ein nie dagewesener Preiskrieg und Margenverfall.

Das geht auch an der EthikBank nicht spurlos vorüber.

Unsere Kunden entscheiden sich aufgrund unserer ethischökologischen Anlagepolitik für uns, aber sie wollen deshalb nicht auf gute Konditionen verzichten.“

Der typische EthikBank-Kunde ist überdurchschnittlich gebildet, äußerst kritisch und lebt in einer Großstadt. Häufig sind es Akademiker und/oder Christen, die sich von der Bank angesprochen fühlen.

Knapp 90 Prozent der Kunden sind in den alten Bundesländern zu Hause.

Seit dem Spätsommer steigt auch die Nachfrage in Österreich. 2 Millionen der Einlagen kommen mittlerweile von dort.

Starkes Wachstum bei Privatkunden und Firmenkunden

Derzeit verwaltet die EthikBank ein Kundenvolumen von 64 Millionen Euro, welches sich auf 6.337 Kunden verteilt.

Das entspricht einem Wachstum von 45 Prozent binnen eines Jahres. Dieses Wachstum erreichte die Bank ohne nennenswerte Werbebudgets.

Sie setzt stattdessen auf eine emotionale Markenführung, Suchmaschinen- und Empfehlungsmarketing sowie ehrliche Öffentlichkeitsarbeit.

So fanden 43 Prozent aller Neukunden im vergangenen Jahr aufgrund einer Empfehlung zur EthikBank.

Im Gegensatz zu den ersten drei Geschäftsjahren erstreckt sich das Wachstum mittlerweile über die gesamte Produktpalette hinweg.

Saisonbedingt brummt derzeit das Geschäft mit der Riester-Rente. Um 30 Prozent gewachsen sind auch die Geschäftskonten, die sich in drei Kernzielgruppen bündeln lassen:

Ökobetriebe, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen sowie Kleinunternehmen.

Warum sich Anleger für die EthikBank entscheiden „Wir fragen jeden Neukunden, weshalb er sich für uns entschieden
hat.“, sagt Prokuristin Sylke Schröder.

„Die meisten Kunden bescheinigen uns die konsequente Fortführung ihres Lebensstiles. Auch das soziale Bewusstsein nimmt spürbar zu.

Unsere Kunden wollen deshalb wissen, was mit ihrem Geld passiert.“

Beflügelt werde die stark steigende Nachfrage aber auch von der permanenten Debatte um den Klimawandel.

Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg

Ein wesentlicher Meilenstein ist das seit Mai 2005 zum Produktportfolio gehörende MikroKonto – ein spezielles Konto für Insolvenzschuldner, denen mit Eröffnung der Privatinsolvenz die Kontokündigung bei ihrer Hausbank droht.

„Doch auch wir haben klare Spielregeln und erwarten, dass diese eingehalten werden.“, so Schröder.

Willkommen sind uns alle Betroffenen, die das Angebot der EthikBank als zweite Chance verstehen und mit ihrer Situation verantwortungsvoll umgehen.“

Mittlerweile führt die Bank knapp 1.100 MikroKonten. Das bedeutet für ebenso viele Menschen, dass sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Seit Februar 2006 ist die EthikBank auch in Österreich tätig. Es dauerte gut ein Jahr, ehe sich dort eine Nachfrage entwickelte.

Mittlerweile kommen 2 Millionen der Einlagen von österreichischen Kunden. Das Angebot des ÖkoKredites seit Herbst 2006 setzt neue Zeichen.

War die EthikBank bis dahin noch eine Bank für Geldanlagen, ist sie seitdem auch im Kreditgeschäft tätig. Ebenfalls seit dem Jahr 2006 bietet die EthikBank einen der am Markt selten vorkommenden Riester-Banksparpläne an, der an die
Umlaufrendite gekoppelt ist und den die Stiftung Warentest – auch im Vergleich mit klassischen Angeboten – für einen der Besten hält.

Bis zum Frühjahr verkauft die EthikBank 5 Jubiläumsangebote. Anläßlich ihres 5. Geburtstages hat die Bank fünf Jubiläumsprodukte kreiiert, die sie zeitlich befristet anbietet.

So können die treuesten Kunden ihr Girokonto fünf Jahre lang gratis führen. Den ÖkoKredit gibt es bis zum 31. März 2008 zum Sonderpreis in Höhe von 5,55 Prozent effektiv, sofern die umweltgerechte Investition die eigene Immobilie betrifft.

Außerdem wird das Angebot während dieser Zeit um einen 5- jährigen Banksparplan und ein 5-jähriges Mäusekonto ergänzt.

Die Zukunft gehört dem Vertrieb und der Markenpflege. Zu Beginn des kommenden Jahres wird die Produktpalette für
österreichische Kunden um langfristige Geldanlagen erweitert.

Ferner will die EthikBank ihren ÖkoKredit weiterentwickeln. Der derzeitigen Variante eines Modernisierungskredites bis zu einer Kreditsumme von 30.000 Euro soll im Jahr 2008 eine Öko-Baufinanzierung folgen.

„An eine weitere Ausdehnung des Angebotes denken wir derzeit nicht; wir sind sehr gut aufgestellt.“, so Sylke Schröder.

„Stattdessen werden wir unsere Kräfte auf die Markenpflege und die weitere Professionalisierung des Vertriebes konzentrieren.

Wir haben viele Ideen, aber mit sieben Mitarbeitern nur begrenzte personelle Ressourcen. Deshalb werden wir künftig verstärkt auf solche Kooperationen setzen, die unsere Marke stärken und den Vertrieb forcieren.“

Die Geschichte der EthikBank begann mit einem Sportunfall Klaus Euler und Sylke Schröder haben die Bank aus der Taufe
gehoben und zu dem gemacht, was sie heute ist – ein Nischenanbieter für ethische Bankprodukte, der sich einer wachsenden Fangemeinde erfreut.

Pressemitteilung der EthikBank

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