Vorsorgen gegen Herbstunwetter

Haus winterfest machen und richtig versichern. Für Hausbesitzer sind die immer häufigeren Herbst- und Winterunwetter ein großes finanzielles Risiko. Dagegen lässt sich aber leicht etwas tun: mit der regelmäßigen Überprüfung und Behebung von Mängeln an Haus oder Grundstück sowie mit dem richtigen Mix an Versicherungen.

Darauf weist aktuell die Dresdner Bank hin. Als Basisabsicherung gegen Unwetterschäden, die leicht mit mehreren zehntausend Euro zu Buche schlagen können, empfiehlt sich das Trio aus Wohngebäude-, Hausrat- und Haftpflichtversicherung.

Die Wohngebäudeversicherung ersetzt ab Windstärke acht (62 km/h) Schäden am eigenen Haus, etwa abgedeckte Dächer und Dachgauben, abgefallene Schornsteine oder Schäden durch umgefallene Bäume.

Ebenso werden defekte Satellitenschüsseln und Markisen übernommen. Dafür muss Sturm aber ausdrücklich mitversichert sein, was nach Erkenntnissen des Marktführers Allianz bei etwa 20 Prozent der Wohngebäude-Policen nicht der Fall ist.

„Viele Deutsche sind nicht ausreichend versichert, obwohl laut Expertenprognosen in den nächsten Jahren immer häufiger schwere Unwetter auftreten können“, erklärt Gerhard Gehring von der Dresdner-Bank-Mutter Allianz.

Kommt es zu einer Überschwemmung im Keller, besteht nur Versicherungsschutz, wenn die Deckung von Elementarschäden in der Police eingeschlossen ist. Verursachen Hagel, Blitz oder Sturm Schäden an der Wohnungseinrichtung, zahlt die Hausratversicherung.

Die Hausratpolice übernimmt auch beschädigte Satellitenschüsseln oder Markisen, die Mieter auf eigene Rechnung angebracht hatten. Schäden an elektronischen Geräten durch Überspannung bei Gewitter können auf Wunsch mitversichert werden.

Trifft ein Baum vom eigengenutzten Grundstück das Haus des Nachbarn bzw. verletzt ein herab fallender Dachziegel einen Passanten, dann hilft die Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung.

Diese prüft den Sachverhalt und reguliert berechtigte Ansprüche. Sollten unberechtigte Forderungen gestellt werden, wehrt die Versicherung die Ansprüche für den Kunden ab.

Treffen Hagelkörner oder durch Sturm herumfliegende Äste Karosserie oder Windschutzscheibe eines parkenden Autos, sind die Schäden über die Teilkaskoversicherung des Halters gedeckt – abzüglich einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung.

Wichtig für eine schnelle Schadensabwicklung: So bald wie möglich den Versicherungsvertreter informieren, Fotos von den Schäden anfertigen und eine Schadensliste erstellen, bevor man sich an das Aufräumen macht.

Um die finanziellen Folgen eines Unwetters so gering wie möglich zu halten, sind Hausbesitzer gut beraten, bauliche Mängel oder Risiken auf ihrem Grundstück rechtzeitig zu beheben.

Dazu zählen das Einkellern beweglicher Gegenstände wie Blumenkästen und Gartenmöbel, das Reparieren von Markisen oder Wintergärten und die regelmäßige Überprüfung von Dach und Fenstern.

Pressemitteilung der Dresdner Bank

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